Mit vereinten Kräften in ein neues Volleyball-Jahr

Nach der sehr erfolgreichen letzten Saison mit den Meisterschaften der beiden Damenteams sowie der guten Mittelfeldplatzierungen der zwei Herren-Mannschaften in neuen Ligen, blicken die Verantwortlichen der Volleyballabteilung des TSV Abensberg mehr als zuversichtlich auf die neue Saison 2018/2019.

Es hat sich einiges getan beim TSV: Die Herren- und Damenteams wollen nun mit vereinten Kräften den Volleyballsport in Abensberg attraktiv gestalten. Sponsoren wurden aktiv für die beiden Bayernligamannschaften gesucht und auch die Social Media-Kanäle des TSV wurden erweitert. Positiv ist vor allem die Heimspielgestaltung der beiden Teams, denn in dieser Saison werden erstmals beide Teams nacheinander spielen und somit noch größere Volleyballevents in Abensberg stattfinden.

Für erste Herrenmannschaft geht es nach dem tollen vierten Platz im ersten Bayernligajahr in der kommenden Saison darum sich in der oberen Tabellenregion festzuspielen. „Ein Platz unter den Top 3 der Liga ist nach dem vierten Platz letzte Saison schon ein Ziel, das wir erreichen wollen. Ich denke die Liga ist dabei relativ ausgeglichen, wobei Regenstauf wohl der Topfavorit sein wird.“, erklärt Trainer Georg Högl.  Mit vier Bayernligaaufsteigern und dem Regionalliga-Absteiger ASV Neumarkt bekommen es die Babonen mit einigen gänzlich unbekannten Teams zu tun. Um die kommenden Aufgaben zu meistern, wurde der Kader nochmals in der Breite verstärkt. Vom Ligakonkurrenten VC Amberg wechselt Außenangreifer Raimonds Stauber an die Abens. Auf der Liberoposition verstärkt Thomas Semmelmann vom Nachbarverein SV Donaustauf den TSV. Mittelblocker Christian Werner kommt vom ehemaligen Bayernligisten CVJM Arzberg. Nicht mehr zur Verfügung stehen in dieser Saison Außenangreifer Johannes Baier und Libero Florian Kandsperger, die eine kleine Volleyballpause einlegen. Mittelblocker Thomas Schwägerl und Libero Helko Hosak schalten einen Gang zurück und führen die neu formierte dritte Herrenmannschaft in der Kreisliga an.

Ein Trainingslager in Waldkirchen mit Testspielen gegen Landesligist TSV Wandkirchen und Regionalligaabsteiger TV Hauzenberg sollen die Grundlage für einen guten Saisonstart am 7. Oktober auswärts beim VC Amberg liefern. Das erste Heimspiel startet als Doppelevent gemeinsam mit den Bayernliga-Damen am 13. Oktober gegen den TV Bad Windsheim.

Die Mädels um Coach Tom Waitschies sind nach der Meisterschaft in der vergangenen Saison nach zwei Jahren Abstinenz wieder zurück in der Bayernliga. Das Ziel ist hierbei zunächst die schnellstmögliche Absicherung des Ligaerhalts. „Was darüber hinaus möglich ist, wird sich zeigen. Besonders auf die tolle Stimmung an unseren Heimspiele zusammen mit den Herren freuen wir uns alle schon sehr.“, ergänzt Diagonalangreiferin Luisa Werther. Die Mannschaft hat sich mit der Verpflichtung der beiden Außenangreiferinnen Sandra Schwägerl (TV Riedenburg) und Anna Hohlheimer (VC Amberg) sowie der Diagonalangreiferin Ines Penner (TB Weiden) ebenfalls in der Breite verstärkt. Nicht mehr zur Verfügung stehen dieses Jahr die beiden Zuspielerinnen Elena Gonzales und Angelika Rösch, die eine erfahrene Säule in der neu gegründeten dritten Damenmannschaft bildet. Erste Testspiele gegen den MTV Ingolstadt und den FC Kleinaitingen verliefen schon sehr positiv. Das Vorbereitungsturnier in Regenstauf soll weiterhin dazu dienen, die Neuen im Team zu integrieren. Schon am 29. September steht für die Baboninnen die erste Auswärtshürde beim TV Mömlingen an. Zum ersten Heimspieltag am 13. Oktober empfangen die TSV-Damen die VGF Marktredwitz.

Bei zweite Garde der Abensberger Damen tritt als Aufsteiger in der Bezirksliga Oberpfalz an. Motiviert durch die zuletzt gewonnene Meisterschaft wollen die Mädels an ihre Siegesserie anknüpfen. Zur Unterstützung sucht das Team um Trainer Martin Dürmeier noch Spielerinnen auf allen Positionen. Am ersten Spieltag am 29. September trifft das Team in Regenstauf auf die zweite und dritte Mannschaft des TB/ASV.

Die zweite Herrenmannschaft geht nach dem Rücktritt von Sigi Feuhsner mit neuem Trainer in die neue Spielzeit in der Bezirksklasse Oberpfalz. Als neuen Trainer konnten die motivierten Jungs Damentrainer Martin Dürmeier gewinnen. Ein Platz im vorderen Tabellenfeld wird angestrebt. Der erste Spieltag steigt am 6. Oktober in der heimischen Mehrzweckhalle gegen den SV Wenzenbach und den TB/ASV Regenstauf III.

Dass die Abensberger Volleyballabteilung wächst, zeigt die Neugründung der jeweils dritten Mannschaften bei Herren und Damen, die beide in der Kreisliga antreten. Letztere besteht zum großen Teil aus den letztjährigen A-Jugendlichen Mädchen, welche bereits vor 7 Jahren erstmals auf dem Kleinfeld zusammen gespielt haben. Ergänzt werden die Mädels von erfahreren Spielerinnen unter Leitung von Trainer Thomas Meier. Spielfreude und Teamgeist gepaart mit individueller Klasse stehen dabei im Vordergrund. Etwas erfahrener ist die neue Herrenmannschaft. Mit Thomas Schwägerl, Andre Buddenberg, Helko Hosak, Alex Schwägerl und Philipp Rast stehen Akteure auf dem Platz, die alle schon einmal mindestens Landesliga gespielt haben. Das Motto lautet alt und jung zu vereinen, Spaß am Volleyball zu haben und den ein oder anderen Kniff an die nächste Generation weiterzugeben. Mit Bernhard Walter, ehemaliger Coach der Regionalligamannschaft des TV Riedenburg von 2005, konnte ein weiterer erfahrener Spieler rekrutiert werden. Ebenso verstärken weitere Spieler aus der Riedenburger Jugend sowie der Rottenburger Florian Abelshauser das ambitionierte Team, das am 20. Oktober in der heimischen TSV-Halle gegen den FC Thalmassing und den VC Hohenfels-Parberg II den Grundstein für das Saisonziel Aufstieg legen will.

Die Jugendarbeit des TSV nimmt ebenso langsam Form an. Die weiliche U20 kämpft um die Oberpfalzmeisterschaft und auch einige männliche Jugendliche trainieren bereits unter der Leitung von Thomas Meier. Hierbei hofft man natürlich noch auf weiteren Zuwachs. Man darf gespannt sein, wie sich die jungen Talente weiterentwickeln.

Souveräner Zielspurt

Beim letzten Spiel der Bayernliga-Saison siegen die Volleyballer des TSV Abensberg ungefährdet mit 3:0 (25:18, 25:23, 25:21) gegen Absteiger TSV Zirndorf II. Durch die zeitgleiche Niederlage des TV Bad Windsheim gegen den neuen Meister TV Mömlingen stürmen die Högl-Mannen zum Abschluss der Saison noch auf Platz 4 in der Tabelle.

Ohne Sebastian Kroiss, der aus beruflichen Gründen passen musste, dafür erstmals mit Helko Hosak von Beginn an auf der Liberoposition starteten die Babonen in die Partie. Auch die zuletzt kranken Thomas Schwägerl, Dominik Mayer und Jann Günther waren zum Saisonschlussakt wieder einsatzbereit. Der TSV startete konzentriert, aber ohne groß zu glänzen mit einer komfortablen 4-Punkte-Führung in den ersten Satz. Durch die klare Überlegenheit in Block und Angriff setzten sich die Abensberger am Ende des Satzes ab und gewannen mit 25:18. Anstatt aber den Stiefel durchzuspielen wurden die TSV-Akteure vor allem in der Annahme zu Beginn des zweiten Durchgangs nachlässig, was zum schnellen 0:6 führte. Trainer Georg Högl reagierte und brachte Jann Günther auf die Zuspielposition. Die TSV-Akteure stabilisierten sich und konnten zum 12:12 aufschließen und sogar in Führung gehen. Zu viele unpräzise Abschlüsse im Angriff führten allerdings dazu, dass die Mittelfranken sich wehrten und bis zum Ende des Satzes mit 2 Punkten in Front lagen. Schließlich zogen die Babonen zum richtigen Zeitpunkt an und gewannen auch den zweiten Satz mit 25:23. Im dritten Durchgang wechselte Högl auf mehreren Positionen, um allen Spielern Einsatzzeit zu gewähren. Ohne groß aufzuspielen, sicherten sich die Babonen auch diesen Satz locker mit 25:21. Nach dem Sieg war die Freude durch Erreichen des 4. Platzes riesig. „Mit diesem Team macht Siegen und Feiern besonders Spaß.“, freut sich Mittelblocker Thomas Schwägerl. Auch Trainer Georg Högl war sichtlich stolz auf sein Team: „Unser Saisonziel war ganz klar bester Aufsteiger. Das es am Ende sogar zu Platz 4 reicht, ist natürlich phänomenal. Jetzt können wir im Sommer erst mal die Akkus fühlen und ab September wieder neu angreifen.“ Man darf also gespannt sein, wie sich diese Truppe im zweiten Bayernliga-Jahr verkaufen wird.

Schlussspurt für TSV-Volleyballer

Kaum eine Woche nach dem Heimerfolg gegen den VfL Volkach steht für die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg am Samstagabend die letzte Herausforderung der Saison an. Um 20 Uhr tritt man bei dem bereits abgestiegenen Tabellenletzten TSV Zirndorf II an. Mit einem Sieg und einer zeitgleichen Niederlage des TV Bad Windsheim gegen Meisterschaftsanwärter TV Mömlingen kann die Högl-Truppe noch auf Platz 4 vorrücken.

Vor dem letzten Spieltag ist die Bayernliga Nord weiterhin spannend. Die Meisterschaft entscheidet sich im Fernduell zwischen dem TB/ASV Regenstauf und dem TV Mömlingen. Der VC Eltmann II hat die Möglichkeit bei einem Sieg gegen den VC Amberg noch am punktgleichen TV Faulbach vorbeizuziehen und den direkten Abstieg durch Erreichen des Relegationsplatzes zu verhindern. Die Babonen haben sich als Aufsteiger aus der Landesliga relativ früh aus den Entscheidungsspielen verabschiedet und sich prächtig in der ersten Bayernliga-Saison präsentiert. Gegen Absteiger TSV Zirndorf II wollen die TSV-Akteure nochmal 3 Punkte holen, um ein möglichst gutes Resultat zu wahren. Unterschätzen darf man den Gegner allerdings keinesfalls. Die Nürnberger Vorstädter wollen sich im letzten Bayernliga-Spiel vor heimischer Kulisse sicherlich nochmals in bester Form präsentieren. Die Trainingseinheit am Dienstag musste erneut aus Mangel an Teilnehmern entfallen. „Nach dem harten Wochenende sollten sich alle erst mal erholen und nochmal Kräfte für das letzte Spiel sammeln. Letztendlich sehnen alle Mannschaften nach einer langen Saison das Ende herbei und freuen sich auf die Sommerpause, um neue Kräfte zu tanken.“, erklärt Trainer Georg Högl. Ob wieder alle Akteure zur Verfügung stehen, wird Högl wohl erst kurzfristig erfahren. Der Kader ist allerdings auch so stark genug, um auch die letzte Hürde der Saison zu meistern.

Abensberg klettert auf Rang 5

Trotz anhaltender Personalsorgen gewinnen die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg am Sonntagnachmittag mit 3:1 (27:25, 25:20, 18:25, 25:22) gegen den VfL Volkach und überholen somit die Unterfranken in der Tabelle. Das 0:3 (22:25, 19:25, 15:25) am Vorabend gegen den Meisterschaftsanwärter TV Mömlingen war dadurch zu verschmerzen.

Am Freitag vor dem doppelten Heimspieltag der Babonen kamen noch im Halbstundentakt zu Absagen und Trainer Georg Högl hatte zunächst Mühe überhaupt eine halbwegs fitte Mannschaft auf das Feld zu bekommen. Die Mittelblocker Thomas Schwägerl und Dominik Mayer sowie Zuspieler Jann Günther lagen komplett flach. Die Außenangreifern Mirko Walter und Martin Scherl sowie den beiden übrigen Mittelblocker Mario Peutler und Ralf Sangl gingen angeschlagen ins Spiel gegen den weit angereisten TV Mömlingen. Mit Florian Kandsperger und Johannes Baier holte sich Högl Verstärkung aus der 2. Herrenmannschaft als Rückhalt.

Der TSV startete jedoch konzentriert in die Partie gegen den TV Mömlingen. Es entwickelte sich eine extrem enge Partie, bei dem sich bis zum Stand von 20:20 kein Team entscheidend absetzen konnte. Durch starke Aufschläge von Mömlingens Kapitän Simon Lieb gelangen den Gästen die entscheiden Punkte, was zum 25:22-Satzsieg für den TV führte. Abensberg begann im zweiten Satz weiter konzentriert und erarbeite sich eine 9:6-Führung. Einige individuelle Fehler sorgten allerdings für die Wende und den 14:17-Rückstand. Die Unterfranken bauten den Vorsprung aus und sicherten sich auch diesen Satz mit 25:19. Im dritten Durchgang war der Widerstand der Hausherren dann gebrochen und die Unterfranken brachten den Satz ungefährdet mit 25:15 und 3:0 nach Hause.

Im zweiten Spiel gegen den VfL Volkach wollten die Babonen die Chance auf Platz 4 durch einen Sieg im Duell mit dem direkten Tabellennachbarn wahren. Ähnlich wie im Spiel tags zuvor begann der TSV konzentriert, kein Team konnte sich jedoch bis zum Stand von 18:18 absetzen. Erneut brachten gute Volkacher Aufschläge die Annahme des TSV ins Wanken. Mit 20:24 lagen die Hausherren bereits mit dem Rücken zur Wand, ehe die starke Blockreihe Scherl, Peutler und Mirko Walter für die Wende und den 27:25-Satzsieg sorgte. Mit dieser starken Leistung im Rücken lief im 2. Satz alles rund. Durch gutes Annahmespiel von Libero Kroiss und die starke Durchschlagskraft über die Außenpositionen ließ man Volkach beim 25:20 keine Chance. Der dritte Durchgang war wieder etwas härter umkämpft. Beim Stand von 17:17 schlich sich allerdings der Schlendrian ins TSV-Spiel und der Satz wurde leichtfertig mit 18:25 abgegeben. Im 4. Satz knüpfen die Babonen allerdings wieder an die Leistung aus Durchgang 2 an und sicherten sich durch das 25:22 den 3:1-Sieg. „Das war nochmal ein hervorragender Abschluss unserer guten Heimspiele. Nach dem 0:3 gegen Mömlingen wollten wir den tollen Fans noch einmal ein Spitzenspiel bieten. Das ist uns nahezu perfekt gelungen.“, freut sich Trainer Georg Högl.

Mit nun 29 Punkten auf Platz 5 liegt man dem Viertplatzierten TV Bad Windsheim (31) auf den Fersen. Während am kommenden Samstag im Saisonfinale auf Bad Windsheim mit dem TV Mömlingen ein Hochkaräter wartet, treten die Babonen beim bereits abgestiegenen Schlusslicht TSV Zirndorf II an und hoffen sich noch auf den 4. Tabellenplatz zu verbessern.

TSV doppelt gefordert

Nachdem sich die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg mit dem 3:1-Erfolg gegen den TV Faulbach nun auch rechnerisch den Klassenerhalt gesichert haben, stehen am kommenden Wochenende gleich die nächsten Heimspiele auf dem Plan. Am Samstagabend um 19 Uhr geht es gegen den Meisterschaftsanwärter und Tabellenzweiten TV Mömlingen. Im Hinspiel musste der TSV eine knappe Niederlage im Tiebreak einbüßen. Die Mannschaft verfügt über talentierte Jugendspieler, die zum Teil auch in der Juniorennationalmannschaft spielen. Dass die Unterfranken jedoch nicht unschlagbar sind, bewiesen sie erst am letzten Spiel bei der 2:3-Niederlage gegen den VC Amberg.

Tags drauf treten die Babonen um 15 Uhr zum letzten Saisonheimspiel gegen den VfL Volkach an. Gegen die Tabellenfünften gab es im Hinspiel eine 3:1-Niederlage. Die Unterfranken mussten sich nach schwacher Rückrunde allerdings von den Meisterschaftsambitionen verabschieden und kämpfen nun gegen die Abensberger sowie gegen den TV Bad Windsheim um den 4. Platz in der Tabelle.

Für Trainer Georg Högl war die Woche nach dem Erfolg gegen den TV Faulbach allerdings nicht leicht. Die Trainingssituation ist schon seit einigen Wochen sehr schwierig. Durch Verletzungen, Krankheiten und berufliche Ereignisse konnte Högl nur mit dezimiertem Kader trainieren. Und auch in dieser Woche fordert die Grippewelle wieder ihr Tribut. Dieses Mal traf es die beiden Mittelblocker Thomas Schwägerl und Dominik Mayer sowie Zuspieler Jann Günther. Auf sie muss Högl in beiden Spielen verzichten. Zudem sind Außenangreifer Mirko Walter und Mittelblocker Ralf Sangl angeschlagen. Youngster Johannes Högl fällt ohnehin wegen seines Handbruchs bis zum Saisonende aus. Dafür sollte der zuletzt angeschlagene Außenangreifer Martin Scherl wieder fit sein. Unterstütztung bekommt das Team von Florian Kandsperger und Johannes Baier, die zuletzt in der 2. Herrenmannschaft aufgespielt haben. „Die lange Saison führt auch bei anderen Teams zum Verschleiß. Wir haben zum Glück einen großen ausgeglichenen Kader, der das kompensieren kann. Ohnehin haben wir nichts mehr zu verlieren und können befreit aufspielen.“, gibt sich Högl optimistisch. Die Mannschaft um Kapitän Timon Wölfl erhofft sich erneut eine lautstarke Unterstützung der Fans und bietet erneut ein paar kleine Specials für die Zuschauer.

Abensberg sichert Klassenerhalt

In einem schwierigen Spiel gegen den abstiegsbedrohten TV Faulbach sichern sich die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg durch ein 3:1 (23:25, 25:22, 26:24, 25:19) endgültig den Klassenerhalt. Dabei starteten die Babonen jeweils mit Rückstand in alle Sätze, behielten aber am Ende die Nerven.

Vor Spielbeginn kam von Außenangreifer Martin Scherl die Hiobsbotschaft: Wegen einer Grippeerkrankung war er nicht einsatzfähig. Mit dem eigentlichen Libero Michael Lummer und Mirko Walter auf Außen gab es also keine Wechseloption auf dieser Position für Coach Georg Högl. Der TSV startete mit vielen Eigenfehlern in den ersten Durchgang. Schnell geriet man mit 4:9 und 9:16 in Rückstand. Trotz Aufholjagd zum 23:23 ging der erste Satz unglücklich mit 23:25 verloren. Ein ähnliches Bild ergab sich im zweiten Durchgang. Wieder lagen die Babonen zu Beginn mit 12:6 zurück. Aber die Hausherren kämpften sich nun immer besser ins Spiel und schafften zur Mitte des Satzes den Ausgleich. Bei 19:19 ging Faulbach mit 2 Punkten in Führung. Högl brachte Mittelblocker Dominik Mayer auf das Spielfeld. Dieser packte im Block gleich doppelt zu und sorgte für die Wende und den 25:22-Satzausgleich. Anstatt den Schwung mit in den dritten Durchgang zu nehmen, gerieten die TSV-Akteure erneut mit 12:18 zurück. Durch starke Blockaktionen und der Durchschlagskraft von Michael Lummer auf Außen konnte erneut der Satz gedreht werden und das obwohl die Unterfranken bei 24:23 bereits Satzball hatten. Nach dem 26:24 lief es im vierten Satz endlich nach Plan. Durch gute Annahme von Libero Sebastian Kroiss konnte Zuspieler Timon Wölfl alle Angreifer variabel einsetzen. Durch die zusätzliche Verletzung eines Faulbacher Spielers verloren die Gäste, die nur zu siebt angereist waren, zunächst den Faden. Bei 18:10 war sich jeder Zuschauer bereits über den Erfolg der Hausherren sicher. Jedoch brach das Angriffsspiel des TSV kurzerhand ein und Faulbach konnte auf 19:20 aufschließen. Durch gut platzierte Aufschläge von Diagonal Timo Walter und der starken Blockreihe des TSV konnte schließlich der 25:19 und 3:1-Sieg gefeiert werden.

„Gut das wir das Ding noch rumgerissen haben. Die unangenehme Spielweise von Faulbach lag uns zu Beginn gar nicht. Zum Glück haben wir durch unseren Block immer besser ins Spiel gefunden.“, analysierte Trainer Georg Högl. Durch die 3 Punkte ist der Klassenerhalt den Babonen nun auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Am kommenden Wochenende besteht mit den doppelten Heimspielkrachern am Samstagabend gegen den Zweiten TV Mömlingen und am Sonntagnachmittag gegen den Vierten VfL Volkach die Möglichkeit sogar auf Platz 4 der Tabelle zu rücken.

Volleyball Damen sichern sich vorzeitig den Meistertitel in der Landesliga

Die erste Damenmannschaft des TSV Abensberg setzte am Samstag ihre Siegesserie fort und sicherte sich vor heimischen Publikum den Aufstieg in Bayerns höchste Liga.

Das Team von Trainer Thomas Waitschies musste im ersten Spiel gegen die junge Spielgemeinschaft aus Weiden/ Vohenstrauß antreten. Nachdem sich die anfängliche Nervosität der Baboninnen gelegt hatte, konnte Zuspielerin Katrin Bialas ihre Angreiferinnen variabel in Szene setzen. Insbesondere die Mittelblocker der Abensbergerinnen zeigten an diesem Tag eine starke Leistung und bescherten dem Gegner einige Probleme. Somit ging der erste Satz mit 25:16 an die Abens. In den beiden folgenden Sätzen ließ man der jungen Mannschaft aus der Oberpfalz jedoch keine Chance mehr. Mit druckvollen Aufschlägen wurde der Aufbau des gegnerischen Spiels unmöglich gemacht. Mit einer konzentrierten Leistung in der Abwehr sowie im Angriff gingen die beiden Sätze letztendlich deutlich (25:9, 25:11) an die Mannschaft aus Abensberg. Mit diesem Sieg konnte sich das Team den Meistertitel in der Landesliga Nord Ost sichern und den Aufstieg mit den zahlreichen Fans in der heimischen Halle feiern. Somit werden in der kommenden Saison auch die Damen in Bayerns höchster Liga aufschlagen und der Herrenmannschaft nachfolgen, welche bereits in dieser Saison ihr Debüt in der Bayernliga gefeiert hat.

Gegner des zweiten Spiels waren die Damen aus dem Bamberger Vorort Memmelsdorf. Mit diesem Team hatten die TSV Mädels noch eine kleine Rechnung offen. Sie sind die einzigen, die es diese Saison geschafft haben, den Baboninnen Punkte und sogar einen Sieg zu entreißen. Doch zuhause wollte man sich diese Blöße nicht noch einmal geben. Von Beginn an war es ein hart umkämpftes Spiel. Doch die Damen des TSV waren in ihren Aktionen konsequenter als ihre Gegner, wodurch sie das Spiel auch mit einem 3:0 (25:22, 25:18,25:23) für sich entscheiden konnten.

„Wir haben unseren Zuschauern heute zwei sehr gute Spiele gezeigt. Außerdem freuen wir uns natürlich darauf, nächste Saison in der Bayernliga zu spielen und unseren Fans hochklassigen Volleyball zu zeigen “, resümiert Spielführerin Luisa Schmidbauer.

Auch in ihrem letzten Saisonspiel am kommenden Samstag in Regenstauf wollen die Abensbergerinnen einen weiteren Sieg in der Landesliga feiern.

Ein Sonntag zum Vergessen

Die erste Herren des TSV Abensberg konnte ohne Druck auf die knapp eineinhalb stündige Reise nach Memmelsdorf, einem Vor-Ort von Bamberg gehen. Zwar gingen die Gastgeber als klarer Favorit ins Spiel, doch hatten die Abensberger schon im Hinspiel gezeigt was sie können und sich vor heimischer Kulisse drei Punkte gegen den Aufstiegskandidaten gesichert. Nach dem Sieg gegen die zweite Mannschaft des VC Eltmann am vergangenen Wochenende hatte man sich aus dem direkten Abstiegskampf ferngehalten und konnte so voller Vorfreude und ohne unter Zugzwang zu sein in die Partie gehen.
Den ca. 50 Zuschauern in Memmelsdorf bot man jedoch die bis dahin schlechteste Leistung der Saison. Nachdem im Hinspiel noch jeder der Spieler der Abensberger über sich hinauswuchs, blieben am letzten Sonntag alle Akteure deutlich hinter ihrer üblichen Leistung zurück.
Waren in der Aufwärmphase noch alle Spieler guter Dinge, Stand man mit Anpfiff völlig neben sich. Nach guten Aufschlägen und einigen spektakulären Blocks der Hausherren lag man schnell mit 0:7 im Rückstand. Die Memmelsdorfer, präsentierten sich als bestens vorbereitetes Team, sie schlugen mit viel Übersicht auf und macht so das Zuspiel der Abensberger ausrechenbar. Mit Blick auf den ständigen Rückstand gelang es den Gästen nicht, die wenigen Chancen die sich boten zu Nutzen, so ging der erste Durchgang mit 25:12 an den Tabellenzweiten.
Nach einigen Umstellungen im Team von Trainer Högl ging es in den zweiten Satz. Nun konnte man besser mitspielen und bis zur Satzmitte schaffte man es die Memmelsdorfer nicht mehr als zwei Punkte davon ziehen zu lassen. Doch trotz dieses kleines Erfolges lag die Stimmung nach dem deutlich verlorenen ersten Satz am Boden. So ergaben sich die Abensberger ihrem Schicksal und beendeten diesen Satz mit nur 14 Punkten.
In der folgenden 10 Minuten Pause fand Trainier Högl die richtigen Worte und versuchte die Außenseiterrolle der Gäste heraus zustellen. Gerade die Stimmung sowie die Körpersprache wurden in den Fokus gerückt. Zu Beginn des dritten Satzes fruchtete die neu gewonnen Hoffnung, doch die Hausherren spielten nahezu fehlerfrei und blieben trotz der deutlich Überlegenheit stets konzentriert. Somit kam es in der Mitte des Satzes wieder zu einer Aufschlagserie der Memmelsdorfer und auch dieser Durchgang ging verdient mit 25:17 an Memmelsdorf.
Nach dieser herben drei zu null Niederlage wurde man auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Auch wenn an diesem Sonntag wohl im Ergebnis nicht viel mehr drin gewesen wäre, so war die Art und Weise der Niederlage nicht hinnehmbar. Für die kommende Woche wird das Training also nochmal verschärft, um sich im nächsten Heimspiel gegen den TV Faulbach stärker zu präsentieren und den eigenen Fans attraktiven Volleyball zu zeigen.

Ohne Druck nach Memmelsdorf

Gut eine Woche nach dem Auswärtserfolg beim VC Eltmann II steht für die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg der nächste Auswärtskracher an. Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr tritt die Högl-Truppe beim Tabellenzweiten SC Memmelsdorf an.

Im Hinspiel setzten die Babonen den bis dahin ungeschlagenen Franken eine bittere 3:1-Pleite entgegen. Die Abensberger lieferten dabei ihre beste Saisonleistung ab. Der SC Memmelsdorf musste mittlerweile seine Meisterschaftsambitionen durch zwei Niederlagen letzte Woche gegen den TV Mömlingen und den TV Bad Windsheim begraben und kämpft lediglich um Platz 3 in der Tabelle, da Mömlingen bisher 3 Spiele weniger absolviert hat. Diesen Platz wollen die Gegner aus dem Bamberger Vorort aber unbedingt halten und sinnen zugleich auf Revanche für die Niederlage aus dem Hinspiel. Für die Abensberger geht es hingegen darum Anschluss zur oberen Tabellenhälfte zu halten. Trotz der vielen angeschlagenen Spieler hofft Trainer Georg Högl auf eine gute Leistung seiner Mannen: „Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir ganz klar mithalten können. Wenn wir um jeden Ball kämpfen und uns stabil in Abwehr und Annahme verhalten, bin ich überzeugt, dass wir ein gutes Spiel abliefern werden.“ Nach drei Auswärtssiege in Folge können die Abensberger das Spiel ohne Druck angehen. Mit dem Abstieg werden sie vermutlich nichts mehr am Hut haben.

Abensberg siegt souverän

Die Auswärtssiegserie der Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg geht weiter. Mit 3:1 (19:25, 25:22, 25:14, 25:23) setzen sich die Babonen gegen den VC Eltmann II durch und feiern den dritten Auswärtserfolg in Folge. Dabei fanden die TSV-Spieler im ersten Satz nur schwer ins Spiel.

Nachdem in der vergangenen Woche aufgrund der viele angeschlagenen Spieler nicht in so hoher Intensität wie gewohnt trainiert werden konnte, wussten die Babonen zunächst nicht so ganz, wie das Spiel in Eltmann verlaufen würde. Trainer Högl ließ Michael Lummer erstmals in der Startformation auf der Außenposition auflaufen und schonte Mirko Walter. Die Babonen kamen gut in den ersten Satz und sicherten sich durch starke Blockaktionen von Mittelblocker Ralf Sangl eine schnelle 3:0-Führung. Allerdings wurde die Annahme der TSV-Akteure durch starke Sprungaufschläge der Eltmänner auf die Probe gestellt. Der Satz kippte Mitte des Satzes und der VC gewann mit 25:19. In der Satzpause mahnte Högl seine Spieler mehr Stimmung auf das Feld zu bringen und sich in der Annahme entsprechend auszurichten. Für den angeschlagenen Diagonalangreifer Timo Walter sollte Zuspieler Jann Günther frischen Wind in die Partie bringen. Die Ansage und der Wechsel fruchtete und die Annahme um Libero Sebastian Kroiss fand fast immer Zuspieler Timon Wölfl, der seine Angreifer nun variabel einsetzen konnte. Besonders Lummer und Günther konnten aufgrund ihrer Durchschlagskraft vermehrt den Ball im generischen Feld unterbringen und der TSV gewann den Satz mit 25:22. Im dritten Satz hatte die Bundesligareserve des VC Eltmann den Babonen nichts entgegenzusetzen und gaben den Satz recht deutlich mit 25:14 ab. Mit dem Willen sich 3 Punkte in der Fremde zu holen starteten die Babonen im vierten Durchgang mit komfortabler Führung über 10:7 auf 17:12. Ab dem Spielstand von 22:18 führten strittige und nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen sowie starke Aufschläge des ehemaligen Bundesliga-Stars Heriberto Quero zum 23:23-Ausgleich. Abensberg behielt allerdings die Ruhe und machte durch den eingewechselten Mirko Walter den Sack mit 25:23 zu.

Mit diesem Sieg dürften die Babonen nun endgültig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und können somit befreit im nächsten Auswärtskracher beim Tabellenzweiten SC Memmelsdorf am kommenden Sonntag auftreten.