Abensbergs Volleyballer zuhause souverän

Mit zwei deutlichen 3:0-Erfolgen gegen den TSV Neutraubling und die SG Schnaittenbach/Hahnbach unterstrichen die Landesliga-Damen des TSV Abensberg ihre Aufstiegsambitionen. Unmittelbar danach machten es ihnen die Bayernliga-Herren nach und siegten in einem zähen Spiel gegen den VC Eltmann II ebenso in drei Sätzen. Somit konnte die optimale Punkteausbeute vor erneut zahlreich erschienen Zuschauern erreicht werden.

Gegen die neuformierte Mannschaft des TSV Neutraubling kamen die Volleyball-Mädels des TSV nur im ersten Satz durch individuelle Fehler in Bedrängnis. Trotz Rückstandes gegen Ende des Satzes konnte man den ersten Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Die beiden anderen Sätze waren mit 25:17 und 25:12 eine klare Angelegenheit. Von der SG Schnaittenbach/Hahnbach erwartete man mehr Gegenwind. Der Gegner präsentierte sich aber gegen die starken Angriffe vor allem über die Diagonal- und Außenposition der Mädels um Coach Tom Waitschies nicht gewappnet. Mit 25:13, 25:11 und 25:11 entschieden die TSV-Damen das Spiel deutlich zu ihren Gunsten. Mit 6 Siegen aus 6 Spielen steht man nun weiterhin ganz oben an der Tabelle.

Für die Bayernliga-Herren hatte das Spiel gegen die Bundesliga-Reserve ganz andere Vorzeichen. Ein unbekannter Gegner der mit wenig Motivation nach Niederbayern reiste, machte es den Babonen in allen Sätzen recht schwer. Mit dem zweiten Zuspieler Jann Günther fehlte dem TSV zudem ein wichtiger Spieler. Im ersten Satz ging man jedoch mit viel Euphorie deutlich mit 14:7 in Führung. Durch eine gute Annahme von Libero Sebastian Kroiss gelang es Kapitän Timon Wölfl auf der Zuspielposition seine Angreifer variabel einzusetzen. Diesen Vorsprung nahm man bis zum Ende des Satzes mit (25:18). Im zweiten Satz geriet man durch gut platzierte Aufschläge des ehemaligen venezolanischen Nationalspielers und Bundeligaerfahrenen Eltmanners Heriberto Quero schnell mit 6.2 in Rückstand. Durch eine Aufschlagserie von Mittelblocker Dominik Mayer konnte man das Spiel auf einen 14:9-Vorsprung drehen. Starke Angriffsaktionen von Quero und Max Bibrack, einem ehemaligen Spieler aus Donaustauf, der in der Bundesligamannschaft des VC bereits Zweitligaerfahrung sammelt, brachten allerdings die Eltmänner bis zum Ende des Satzes wieder mit 23:20 in Führung. Erneut eine Aufschlagserie von Mayer brachte die Wende und bei 24:23 den ersten Satzball. Strittige Schiedsrichterentscheidungen führten allerdings dazu, dass Eltmann plötzlich bei 25:26 Satzball hatte. In einem engen Satz gelangen schließlich dem TSV durch starke Aktionen am Netz drei Punkte in Folge was den Satzgewinn mit 28:26 zur Folge hatte. Im dritten Durchgang wollten die Babonen schließlich den Deckel zumachen. Der Start misslang den TSV-Spielern jedoch vollkommen und man lag bereits mit 13:18 zurück. Durch krachende Angriffe von Martin Scherl auf Außen und Mirko Walter auf Diagonal schaffte man den Anschluss. Eine Aufschlagserie von Kapitän Wölfl beim Spielstand von 19:22 führte zum 25:22 und damit zum 3:0-Sieg. „Der Sieg heute war enorm wichtig, um Anschluss nach oben zu halten und den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter zu vergrößern. Im Moment spielen wir recht verkrampft und müssen wieder mehr Gas geben. In den entscheidenden Situationen waren wir heute allerdings voll da und konnten als klarer Sieger vom Feld gehen.“, resümiert Trainer Georg Högl. Mit dem wichtigen „Dreier“ steht man jetzt auf dem Fünften Platz. Nach einem spielfreien Wochenende geht es in zwei Wochen zum letztjährigen Vizemeister Vfl Volkach. Dort wird sich zeigen, wie sich der TSV gegen einen der Topgegner der Liga präsentiert.

Abensberg unter Zugzwang

Nach der Derby-Pleite gegen den TB/ASV Regenstauf wollen die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg im Heimspiel gegen die Bundesligareserve des VC Eltmann am Samstag um 20 Uhr zurück in die Spur finden.

Trainer Georg Högl monierte im Training am Dienstag, sich wieder mehr auf die Stärken zu konzentrieren: „Es war nicht alles nur schlecht gegen Regenstauf. Wir lagen in den Sätzen 2 und 3 jeweils klar vorne. Wenn wir den zweiten Satz gewinnen, läuft das Spiel ganz anders ab. Wir sollten uns von dieser Niederlage nicht den Mut nehmen lassen. Als Aufsteiger haben wir uns prächtig gegen den Regionalligaabsteiger gezeigt, auch wenn nicht alles glatt lief.“ Umso wichtiger ist es sich am kommenden Samstag wieder vermehrt auf die Angriffsstärke zu konzentrieren. Mit dem VC Eltmann II wartet ein völlig unbekannter Gegner auf die Babonen. Eltmann ist zwar Vorletzter, diese Mannschaft ist jedoch unberechenbar und hat eine Reihe an Bundesligaerfahrenen Spielern in ihren Reihen. Bei ihnen wird es darauf ankommen mit welcher Truppe sie nach Abensberg anreisen. „Dass sie Volleyball spielen können, zeigten sie erst diese Woche beim 3:0-Erfolg gegen Schlusslicht Zirndorf. Dennoch sehe ich dieses Mal uns in der Pflicht.“, ergänzt Högl. Mit der bisherigen Heimbilanz mit 6:0 Sätzten und Punkten kann der TSV auf jeden Fall zufrieden sein. Die Babonen hoffen dabei erneut auf eine stimmkräftige Zuschauertribüne zur Unterstützung.

Unmittelbar davor wollen die Landesliga-Damen des TSV ihre Stärke dem Publikum präsentieren. Sie treffen ab 14 Uhr in der heimischen Mehrzweckhalle am Alten Stadion auf die altbekannten Gegner TSV Neutraubling und SG Schnaittenbach/Hahnbach. Mit 12 Punkten aus 4 Spielen steht das Team von Coach Tom Waitschies unangefochten auf dem 1. Tabellenplatz und marschiert in Richtung Bayernliga. Mit zwei weiteren Siegen gegen machbare Gegner würden sie ihre Ansprüche weiter unterstreichen.

Abensberg auswärts weiter schwach

Eine bittere 0:3-Pleite beim Regionalligaabsteiger TB/ASV Regenstauf müssen die Abensberger Bayernliga-Volleyball schnell verdauen. Bereits am kommenden Samstag trägt die Bundesligareserve des VC Eltmann sein Gastspiel in Abensberg aus.

Hochmotiviert gingen die Babonen gegen den Tabellennachbarn aus Regenstauf ans Werk. Mit einem Sieg wollte man an den Oberpfälzern vorbeiziehen. Gleichzeitig wollte sich aber auch Regenstauf im Derby nicht den Schneid abkaufen lassen. Mit deren Stammzuspieler Christian Piesch kehrte ein wichtiger Baustein dieser Mannschaft zurück. Die Regenstaufer begannen mit druckvollen Aufschlägen, gegen die die Abensberger zunächst kein Mittel fand. Der Satz musste schnell mit 25:14 abgegeben werden. Im zweiten Durchgang fanden die Babonen besser ins Spiel. Mit einer verbesserten Annahme konnte Zuspieler Jann Günther seine Angreifer gut einsetzen. Mitte des Satzes zog der TSV durch eine Aufschlagserie von Johannes Högl auf 22:16 davon. Viele unnötige Eigenfehler führten dazu, dass Regenstauf aufholen konnte. Einen Satzball nutzten die Babonen nicht, während Regenstauf seinen ersten Satzball zum 26:24 verwandelte. Nach dieser verpatzten Chance geriet man auch zu Beginn des dritten Satzes schnell mit 6:2 in Rückstand. Spektakuläre Abwehraktionen von Libero Sebastian Kroiss hielten die Babonen im Spiel und führten Mitte des Satzes zur 15:12-Führung. Regenstauf war aber an diesem Tag einfach konsequenter in Block und Angriff und kämpften sich zum 21:21 heran. Den Babonen gelang ab diesem Zeitpunkt kein Angriff mehr, wodurch der TB mit 25:21 und somit mit 3:0 Sätzen als klarer Derbysieger vom Feld ging. „Leider hatten wir heute einen ziemlichen Hänger drin. Insgesamt betrachtet war das vor allem zu inkonsequent im Angriff gegen einen klugen Regenstaufer Block. Den zweiten Satz dürfen wir einfach nicht verlieren.“, schilderte TSV-Trainer Georg Högl. Mit dieser Niederlage rutschen die Abensberger auf den sechsten Tabellenplatz ab. Viel Zeit zum Abhaken bleibt den Babonen nicht. Im Heimspiel am kommenden Samstag trifft man auf den Tabellenvorletzten VC Eltmann II.

Lokalderby verspricht Spannung

Nach dem starken Heimauftritt gegen den TV Bad Windsheim müssen die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg wieder auswärts antreten. Die Reise ist jedoch nicht weit, die Babonen treffen im Lokalderby auf den TB/ASV Regenstauf, der momentan einen Platz und zwei Punkte vor dem TSV auf dem dritten Tabellenplatz rangiert.

In der zweiwöchigen Spielpause konnte Trainer Georg Högl noch einmal intensive Trainingseinheiten einbauen. Bis auf den noch länger am Knie verletzten Johannes Baier kann Högl auch wieder aus dem vollem Kader schöpfen. Das Duell gegen den Regionalligaabsteiger ist nicht nur wegen der relativ kurzen Entfernung als brisant anzusehen. Mit Timon Wölfl, Martin Scherl und Thomas Schwägerl standen schon drei Abensberger Spieler einst in den Reihen der Oberpfälzer. „Man verliert nicht gerne, aber man verliert erst recht nicht gerne gegen Regenstauf. Bereits in Jugendzeiten war das so. Aus diesem Grund werden wir alles versuchen, um die drei Punkte mitheimzunehmen.“, gibt sich Außenangreifer Mirko Walter optimistisch. Im Rahmen des Vorbereitungsturniers in Regenstauf unterlag man dem Gastgeber noch in zwei knappen Sätzen. „Regenstauf ist natürlich Favorit, aber wenn wir erneut an unsere Leistungsgrenze gehen, können wir auch die knacken. Das Derby bringt natürlich umso mehr Spannung und Motivation ins Team.“, verriet Högl. Die Babonen hoffen dabei, dass zahlreiche Fans die Mannschaft zum Auswärtskracher begleiten und lautstark unterstützen.

Optimale Ausbeute für Abensberger Volleyballer

Mit 9 von 9 möglichen Punkten erreichten die Landesliga-Damen und Bayernliga-Herren am vergangenen Samstag eine optimale Punktausbeute in der heimischen Mehrzweckhalle. Die Damen manövrierten sich durch das 3:0 (25:8, 25:20, 25:23) gegen den TB/ASV Regenstauf II sowie durch ein 3:1 (25:12, 20:25, 25:18, 25:20) gegen den SV Wilting an die Tabellenspitze der Landesliga Nord-Ost. Unmittelbar danach gewannen die Herren ebenfalls klar mit 3:0 (25:16, 26:24, 25:22) gegen den TV Bad Windsheim und stehen nach vier Spielen auf dem 4. Platz der Bayernliga Nord.

Im Spiel gegen den sympathischen Mitaufsteiger aus Bad Windsheimer wollten die Babonen nach den zwei Auswärtsniederlagen zuletzt in der heimischen Halle zurück in die Erfolgsspur finden. Der TSV begann vor einer erneut großen Zuschauerkulisse konzentriert und ging mit 5:1 in Führung. Durch starke Blockaktionen und einen unhaltbaren Martin Scherl im Angriff arbeitete man sich schnell einen 16:9-Vorsprung. Diesen Vorsprung ließ man sich bis Ende des Satzes nicht mehr nehmen. Im zweiten Durchgang begannen die Babonen erneut sehr stark und gingen gleich mit 11:4 in Führung. Durch Unkonzentriertheiten und durch eine etwas wacklige Annahme verpassten es die Babonen allerdings den Sack früh zu zumachen. Bad Windsheim kämpfte sich bis Mitte des Satzes heran und lag bereits am Ende mit 24:22 in Front. Der Doppelwechsel von Coach Georg Högl mit der Hereinnahme von Jann Günther auf der Zuspielposition und Johannes Högl auf Diagonal fruchtete in diesem Moment trotz der zwei Satzbälle des Gegners. Ein erneut starker Block führte zu 4 Punkten in Folge und damit zur 2:0 Satzführung. In der Satzpause appellierte Högl nochmals, dass gerade am Ende des Satzes höchste Konzentration nötig sei. Mirko Walter rückte nun auf die Diagonalposition und war vom Gegner nicht zu bändigen. Schnell lag man mit 7:4 in Führung und gab den 3-Punkte Vorsprung bis zum Ende des Satzes nicht mehr her. Mit diesem Erfolg konnten die Abensberger den Mitaufsteiger in der Tabelle überholen und stehen nun auf Platz 4. „Dieser Sieg heute war enorm wichtig. Wir haben nun bewiesen, dass wir auch oben mitspielen können. Die Jungs haben heute einen tollen Kampf geboten und den Matchplan prima umgesetzt. So kann es gerne weitergehen.“, freute sich Trainer Georg Högl. Nach einer zweiwöchigen Pause geht es am 12. November zum Lokal-Derby beim Regionalliga-Absteiger TB/ASV Regenstauf, der momentan auf Platz 3 in der Bayernliga Nord steht.

Im ersten Spiel der Abensberger Landesliga-Mädels zeigten die Damen des TB/ASV Regenstauf von Beginn an eine deutlich bessere Leistung als im Trainingsspiel vor etwa 3 Wochen. Vor allem durch ein dominantes Aufschlagspiel konnten die Abensberger Mädels aber den ersten Satz direkt deutlich für sich entscheiden. Auf dieser Basis kamen dann alle Spielerinnen zu Einsatzzeiten und dank der geschlossenen Mannschaftsleistung gingen die Sätze zwei und dann drei dann ebenfalls an Abensberg. Spiel zwei gegen Wilting war das erwartete Spitzenspiel. Der Start war ähnlich wie im vorangegangenen Spiel. Hellwach und durch dominante Aufschläge erwischten die Abensbergerinnen den Gegner auf dem falschen Fuß und konnten den ersten Satz erneut deutlich für sich entscheiden. Nach dem Seitenwechsel fand der SV jedoch besser ins Spiel und das erwartete Spitzenspiel fand ab diesem Moment statt. Jeder weitere Satz war hart umkämpft, mit vielen sehr langen Ballwechseln und bis zum Ende spannend. Dennoch behielten die Abensberger Mädels selbst in den schwierigsten Situationen noch einen kühlen Kopf, konnten ihren Matchplan umsetzen und dadurch das Spiel schlussendlich gewinnen. Mit diesen beiden klaren Erfolgen stehen die Damen um Coach Thomas Waitschies ungeschlagen an der Tabellenspitze. Auch beim nächsten Spiel am 11. November beim Aufsteiger VC Schwandorf wollen die Abensbergerinnen die Oberhand behalten.

Großer Volleyball-Spieltag in Abensberg

Für die Volleyballabteilung des TSV Abensberg steht am kommenden Samstag ein Top-Event in der eigenen Halle am alten Stadion an. Sowohl die Landesliga-Damen als auch die Bayernliga-Herren schlagen vor heimischem Publikum auf. Die Damen um Trainer Thomas Waitschies treffen ab 14 Uhr in ihrem ersten Heimspiel der Saison auf den TB/ASV Regenstauf und den Vorjahresvizemeister SV Wilting. Um 20 Uhr steigt dann der Showdown der Herren mit dem Duell gegen den Mitaufsteiger TV Bad Windsheim.

Im ersten Spiel des Tages treffen die TSV-Damen auf Regenstauf. Ein Testspiel gegen die Oberpfälzerinnen bot in der Saisonvorbereitung den Damen des TSV Abensberg bereits die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Dennoch wird der Spieltag keine leichte Aufgabe für die Baboninnen werden, denn im zweiten Spiel werden sie auf die Damenmannschaft des SV Wilting treffen. Diese haben die letzte Saison mit dem zweiten Tabellenplatz beendet und wollen an diese Leistung anknüpfen, um wieder ganz oben mitzuspielen. Trainer Thomas Waitschies legte zur Vorbereitung Schwerpunkte im Training insbesondere auf Block und Abwehr: „Wenn wir konzentriert spielen und eine konstante Abwehrleistung zeigen, wird es ein spannendes und umkämpftes Spiel.“ Bereits die letzte Saison zeigte, dass die Mädels des SV nicht unschlagbar sind, hier konnten nämlich die Abensbergerinnen Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Motiviert, vor heimischen Publikum zu glänzen, wollen sich die Mädels des TSV nach dem klaren 3:0-Auswärtserfolg in Weiden die nächsten beiden Siege nicht nehmen lassen.

Die Bayernliga-Herren treffen im Anschluss auf den Meister der Landesliga Nord-West und Mitaufsteiger TV Bad Windsheim. Nach den zwei Auswärts-Pleiten in Faulbach und Mömlingen will das Team um Trainer Georg-Högl zuhause wieder erfolgreich sein. Mittelblocker Dominik Mayer fehlt dieses Mal aus privaten Gründen. Dass die Mittelfranken ein harter Brocken sind, ist den Babonen bereits seit der Landesliga-Saison 2015/2016 bekannt. Damals trafen sie in der Bayernliga-Relegation auf den TV und gingen nach einem schlechten Spiel mit 0:3 vom Feld. „An diesem Tag lief gar nichts bei uns zusammen.“, erinnert sich Kapitän Timon Wölfl. Bad Windsheim hat sich seitdem nochmal verstärkt. Im Vorbereitungsturnier von Regenstauf im September konnte die Spielstärke der Windsheimer schon beobachtet werden. Zudem sind sie mit zwei Siegen u.a. gegen Regionalligaabsteiger Regenstauf in die Saison gestartet. „Sie sind auf allen Positionen sehr gut aufgestellt und sind vor allem technisch sehr stark. Wir müssen ihnen einen harten Kampf bieten und unsere Stärken im Block und Angriff ausspielen.“, gibt sich Wölfl kämpferisch. In dieser Woche wurden im Training noch explizit Spielsituationen trainiert. „Wir spielen in jedem Satz sehr gut mit, schaffen es aber am Ende nicht den Deckel zu zumachen. Daran müssen wir weiter arbeiten.“, gibt Coach Högl die Marschroute vor.

Beide Mannschaften hoffen erneut auf die tatkräftige Unterstützung von den Zuschauern auf der Tribüne und wollen es ihnen mit hochkarätigen Spielzügen auf dem Feld danken.

Abensberg zahlt Lehrgeld

Ihre weite Reise ins tiefste Unterfranken haben sich die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg etwas anders vorgestellt. Gegen den TV Faulbach setzte es eine 0:3-Pleite. Durch eine deutliche Leistungssteigerung am zweiten Tag konnten die Babonen jedoch fast den Favoriten aus Mömlingen stürzen. Man unterlag knapp im Tie-Break mit 2:3 und gewann einen Punkt.

Im ersten Spiel gegen den TV Faulbach am Samstagabend fanden die Babonen durch die unkonventionelle Spielweise des Gegners kein Mittel. Der sonst so starke Block des TSV erwies an diesem Tag als unstabil, wodurch die gegnerischen Angriffe vor allem in der Mitte stets eine Lücke fanden. Der erste Satz war nach anfänglicher Unsicherheit in der Annahme noch ausgeglichen. Der TSV lag am Ende des Satzes sogar mit zwei Punkten in Front, ehe zu viele individuelle Fehler zum 23:25-Satzverlust führten. Auch in den Sätzen 2 und 3 ergab sich ein ähnliches Bild. Der TSV geriet gleich zu Beginn des Satzes in Rückstand und konnte sich bis Mitte des Satzes herankämpfen. Erneut zu viele Eigenfehler in Annahme und Block führten zu den 20:25 und 21:25 Satzverlusten und damit zur klaren Niederlage. „Irgendwie war das heute ein komisches Spiel. Wir haben es nicht geschafft, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen und waren nicht konzentriert genug.“, resümierte Kapitän Timon Wölfl. Trainer Georg Högl ermunterte sein Team am nächsten Tag gegen den TV Mömlingen frei aufzuspielen und den Gegner möglicherweise zu überraschen. Bereits beim Einschlagen konnte man die Stärke der erfahrenen Unterfranken erkennen. Die Babonen liesen sich dadurch jedoch nicht entmutigen und fingen stark mit einer 5:3-Führung an. Der TV Mömlingen unterstrich allerdings seine Favoritenrolle, glich durch eine saubere Block-Abwehrarbeit aus und ging am Ende des Satzes deutlich mit 23:18 in Führung. Der TSV steckte jedoch nicht auf, kämpfte in dieser Phase um jeden Ball und drehte zur Überraschung aller den Satz zu einem 27:25-Sieg um. Beflügelt von der Aufholjagd zeigten die Babonen am Anfang des zweiten Satzes eine Galavorstellung. Eine stabile Annahme ermöglichte es Zuspieler Wölfl auch erste Bälle über die beiden Mittelangreifer Ralf Sangl und Dominik Mayer zu spielen, was eine deutliche Führung von 17:8 zur Folge hatte. Während sich die Babonen nun in Sicherheit wogen, zeigte die Unterfranken nun starke Blockaktionen und drehten die Partie mit 25:23. Nach dieser herben Enttäuschung gelang im dritten Satz nicht mehr viel. Der Durchgang ging mit 25:15 an Mömlingen. Coach Högl reagierte, brachte mit Zuspieler Jann Günther und Mittelblocker Thomas Schwägerl frischen Wind und stellte Mirko Walter auf die Diagonalposition. Die Umstellung fruchtete und der TSV rettete sich mit dem 25:17 in den Tie-Break. Auch hier spielten die Abensberger furios auf und führten bereits mit 7:4 Punkten, ehe die Unterfranken am Ende des Satzes letztlich mehr Körner hatten und knapp mit 15:13 das Spiel zu ihren Gunsten entschieden. „Das war heute ein tolles Spiel. Mömlingen war ganz klar Favorit, aber wir konnten uns dennoch stark in Szene setzen. Mit etwas mehr Glück und Durchschlagskraft gerade Mitte der Sätze wäre auch ein Sieg möglich gewesen.“, fasste Högl zusammen. Diese Durchschlagskraft wollen die Abensberger am kommenden Samstag um 20 Uhr in der eigenen Halle gegen Mitaufsteiger TV Bad Windsheim präsentieren und wieder einen Heimsieg einfahren.

Lange Auswärtsfahrt steht bevor

Nach dem gelungenen Heimdebüt gegen den VC Amberg steht für die Volleyballer des TSV Abensberg an diesem Wochenende gleich ein doppeltes Gastspiel beim TV Faulbach und TV Mömlingen am Samstagabend bzw. Sonntagnachmittag an.

„Der Doppelspieltag wurde bewusst so gelegt. So sparen wir uns zumindest einmal die Anfahrt von etwa 330 Kilometern.“, schildert Libero Sebastian Kroiss. Die Euphorie im Team ist nach dem starken Erfolg im vergangenen Heimspiel sehr groß. Gerade gegen den TV Faulbach erhofft man sich weitere Punkte. „Faulbach hat in den letzten Jahren immer gegen den Abstieg gespielt. Das Spiel wird ganz wichtig, um zu sehen, wo wir in der Liga stehen.“, führt Trainer Högl an. Der TV sollte jedoch keinesfalls unterschätzt werden. Im letzten Jahr lagen die Faulbacher nach der Hinrunde abgeschlagen auf dem letzten Platz, aber gewannen in der Rückrunde fast jedes Spiel und sicherten sich den direkten Klassenerhalt am letzten Spieltag. Mit Sicherheit wird auch die Tagesform von einem Sieg in Unterfranken abhängen. „Wenn wir mit so viel Mut und Durchschlagskraft wie am letzten Spieltag in die Partie gehen, ist auf jeden Fall alles drin!“, gibt sich Kapitän Timon Wölfl kämpferisch.

Die Partie am nächsten Tag gegen den TV Mömlingen steht dabei unter einem anderen Stern. Mömlingen gilt als einer der Aufstiegsaspiranten und ist klarer Favorit gegen den Aufsteiger. Die Unterfranken haben eine hervorragende Jugendarbeit aufzuweisen und einige der Spieler spielen parallel mit Doppelspielrecht im Volleyballinternat Frankfurt, das in der 2. Bundesliga aufschlägt. Mit dem zuletzt so starken Außenangreifer Mirko Walter fehlt in dieser Partie zudem eine starke Stützte auf Seiten der Babonen. „Ziel sollte es sein, zumindest gegen Faulbach Punkte mitzunehmen, um dann ganz ohne Druck gegen Mömlingen aufzuspielen.“, fasst Högl zusammen. Möglicherweise überrascht der TSV auch dieses Mal und kann seine Punkteausbeute weiter ausbauen.

Auftakt nach Maß

Die Volleyball-Herren des TSV Abensberg feierten am vergangenen Samstagabend eine gelungene Premiere in der Bayernliga Nord. Die Jungs um Trainer Georg Högl besiegten den letztjährigen Viertplatzierten VC Amberg glatt mit 3:0 (25:23, 25:15, 25:10).

Mit viel Euphorie starteten die Babonen in ihren ersten Spieltag der Bayernliga. Die aufwendige Werbeaktion über Plakate und Social Media-Kanäle fruchtete: Es fanden sich über 130 Zuschauer in der Halle ein. Mit Hallensprecher und Spielervorstellung schaffte man es bereits vor Spielbeginn eine unglaubliche Spannung in der Halle zu erzeugen.

Das Team startete im ersten Satz höchst konzentriert und ging durch eine Aufschlagserie von Kapitän Timon Wölfl sofort mit 4:0 in Führung. Doch die Oberpfälzer kamen nun besser ins Spiel, konnten ausgleichen und gingen sogar mit 11:8 in Führung, während Abensberg stetig nervöser wurde. Die Auszeit von Georg Högl half die Nervosität ein wenig abzulegen. Die Babonen gingen wieder mit 21:18 in Front. Amberg kam zwar nochmal heran, der 25:23-Satzsieg war dem TSV allerdings nicht mehr zu nehmen. Der erste Satzgewinn in der Bayernliga war eine Initialzündung für den zweiten Satz. Abensberg startete erneut mit einer starken Aufschlagserie von Wölfl zum 7:1. Allen voran Diagonalangreifer Timo Walter erwischte einen herausragenden Tag und war vom gegnerischen Block nicht zu halten. Ein ums andere Mal gelangen spektakuläre Angriffe, die durch eine gute Annahme vorausgegangen war. Gleichzeitig stand der TSV-Block wie eine Wand, sodass selbst Ambergs Top-Angreifer David Fecko kein Mittel fand. Der Satz ging somit klar mit 25:15 an die Babonen. Die 10 Minuten Pause vor dem dritten Satz nutzten die Babonen um sich nochmals mental auf eine starke Gegenwehr der Oberpfälzer vorzubereiten. Die Gegenwehr blieb allerdings aus, Amberg gab das Spiel komplett aus der Hand und die Babonen siegten schnörkellos mit 25:10.

„Der Sieg war heute sehr wichtig. Wir haben eine tolle Leistung gezeigt, wissen aber, dass die stärkeren Gegner noch auf uns warten.“, resümiert Coach Högl. Bereits am kommenden Wochenende steht ein doppelter Auswärtskracher in Faulbach und Mömlingen an. Hier wird sich dann zeigen, wie sich der Aufsteiger in der neuen Liga schlägt.

Abensberger Volleyballer starten ins Abenteuer Bayernliga

Für die Volleyballherren des TSV Abensberg geht es am kommenden Samstagabend um 20 Uhr in der heimischen TSV-Mehrzweckhalle am alten Stadion in die neue Saison. Nachdem man im vergangenen März die Meisterschaft in der Landesliga Nord-Ost feiern durfte, können sich die Abensberger nun in der fünfthöchsten Liga Deutschlands mit hochkarätigen Mannschaften in ganz Nordbayern messen. Der Blick auf den ersten Gegner verspricht ein spannendes Duell. Die Babonen treffen als Aufsteiger auf den letztjährigen Viertplatzierten VC Amberg.

Personell hat sich beim TSV einiges getan. Als einziger Abgang ist Andre Buddenberg zu verzeichnen, der seine Volleyballkarriere beendete und nur noch als Aushilfe zur Verfügung steht. Außenangreifer Michael Lummer stößt vom TSV Rottenburg zum Team seines ehemaligen Mannschaftskollegen und heutigen Trainer Georg Högl. Vom Freizeitteam der SG Post Süd Regensburg verstärkt Mario Peutler in der kommenden Saison den Mittelblock. Mit Jann Günther vom Regionalligisten Brühler TV konnte ein weiterer spielstarker Zuspieler verpflichtet werden. Außerdem kehrt Libero Florian Kandsperger nach einem Jahr Pause wieder zurück. Wegen seines Urlaubs wird er in den ersten Spielen allerdings nicht zur Verfügung stehen. Die Mannschaft umfasst somit einen erweiterten Kader von 15 Spielern.

Um die Neuen im Team optimal zu integrieren, wurde bereits Mitte Juni mit dem Trainingsbetrieb gestartet und mit einem Trainingslager im niederbayerischen Waldkirchen abgerundet.  Dazu kamen im September drei Vorbereitungsturniere in München und Regenstauf sowie zwei Freundschaftsspiele gegen die SG Donaustauf/Burgweinting und den Regionalligaabsteiger MTV Ingolstadt. Hierbei gelangen bereits einige gute Spiele gegen verschiedene Bayernligisten. Besonders in Block und Angriff harmonisierte die Mannschaft sehr gut. „Der Fokus liegt nach wie vor in Annahme und Abwehr. Schaffen wir es konstant gute Leistungen in diesen Bereichen zu zeigen, wird es schwer uns zu schlagen.“, gibt sich Trainer Högl optimistisch.

Der erste Gegner ist kein Unbekannter. Im Rahmen des Vorbereitungsturniers in Regenstauf konnte man den VC Amberg zweimal besiegen. Das Team um den neuen Spielertrainer David Fecko hat sich im Vergleich zur vergangenen Spielzeit personell ein wenig verändert und steckt in einer kleinen Umbruch­phase. Nichtsdestotrotz sind die Oberpfälzer Favorit in diesem Spiel. „Die Amberger haben starke Angreifer in ihren Reihen. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen und müssen von Anfang an viel Druck machen.“, fasst Mittelblocker Dominik Mayer, der selbst einmal für Amberg am Netz stand, zusammen.

Dass die Babonen dieses Jahr in der Bayernliga antreten, ist aufgrund der deutlich höheren Kosten nicht selbstverständlich. Aus diesem Grund hat sich die Mannschaft ein Sponsoring-Konzept überlegt, welches vor allem regionale Unternehmen ansprechen sollte. Mit Erfolg – die Sponsorensuche lief sehr zufriedenstellend und der Etat für diese Saison ist vorerst gedeckt. Die Volleyballabteilung ist zudem mittlerweile sehr präsent im Social Media Bereich und versucht aus ihren Spieltagen richtige Events zu machen. Die Abensberger Volleyballer hoffen darauf, dass sich zahlreiche Zuschauer zur Prime Time am Samstagabend einfinden und versprechen einen spannenden Spieltag mit hohem Unterhaltungswert.