Abensberg wieder auf der Spur

Durch zwei Siege am vergangenen Wochenende feiern die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg den dritten Sieg in Folge und klettern auf Position 6. Die volle Ausbeute von 6 Punkten konnte man dennoch nicht einfahren.

Die Vorgabe vor dem Spiel gegen den VfL Volkach am Samstagabend war klar: der erste Heimsieg sollte her. Entsprechend motiviert gingen die Babonen zu Werke. Trotz Anlaufschwierigkeiten bis zum Stand von 7:10 im ersten Satz legte die Angriffsmaschinerie des TSV legte zu. Allen voran Außenangreifer Martin Scherl war vom gegnerischen Block nicht zu bändigen. Lediglich individuelle Fehler in Block und Abwehr ließen die Unterfranken im Spiel. Die Babonen konnten jedoch die ersten beiden Sätze mit 25:16 und 25:21 für sich verbuchen. Im dritten Satz waren die TSV-Angriffe weniger effektiv, der VfL Volkach nutzte die zwischenzeitliche Abschlussschwäche der Babonen und holte sich den dritten Durchgang mit 25:22. Mit dem Willen 3 Punkte zu holen, lief jedoch im vierten Satz wieder alles rund, sodass mit dem 25:14 der erste Heimsieg der Saison gefeiert werden konnte.

Am nächsten Morgen ging es sehr früh zum Auswärtsspiel beim Würzburger Vorstadtclub TSV Eibelstadt II. Der Aufsteiger stand noch ohne Sieg mit lediglich einem Punkt auf dem vorletzten Platz und war sehr motiviert den ersten Bayernligasieg zu erringen. Die Abensberger schienen in den ersten zwei Sätzen noch gebeutelt vom Vorabendspiel. Zu einfache Fehler der Babonen und clevere Angriffe der Unterfranken führten zu den 21:25- und 16:25-Satzverlusten. Mit dem Rücken zur Wand hielt Trainer Georg Högl eine Standpauke, die fruchtete. Mit 25:22 erkämpfte man sich den vierten Durchgang. In diesem konnte Zuspieler Jann Günther seine Angreifer ideal einsetzen, sodass Eibelstadt kein Mittel mehr fand. Das 25:14 war die Folge und führte zum Tiebreak. Dort erwischte der Gastgeber zunächst den besseren Start und ging zum Seitenwechsel mit 8:6 in Führung. Krachende Angriffe der beiden Brüder Mirko und Timo Walter drehten das Spiel zum 12:9. Doch der TSV gab den Satz wieder aus der Hand, plötzlich hatten die Eibelstädter bei 13:14 Matchball. Die Babonen blieben wie im Spiel gegen Regenstauf aber ruhig, wehrten den zweiten Matchball ab und sicherten sich durch clevere Aktionen den 17:15-Tiebreak-Erfolg.

Mit den beiden Siegen holten die Abensberger immerhin 5 von 6 Punkten und gehen sehr optimistisch in die nächste Partie gegen den TSV Lengfeld kommenden Sonntag um 12 Uhr in der heimischen Mehrzweckhalle. „Respekt an die Jungs. Nach so einem Rückstand so stark zurückzukommen, verlangt viel ab. So langsam kommen wir ins Rollen.“, ergänzt Trainer Georg Högl.

Auch die Bayernligareserve der Abensberger konnten feiern. In den Bezirksklasse-Partien gegen den SV Wenzenbach und den VC Schwandorf II gab es zwei klare 3:0-Erfolge. Das Team von Trainer Martin Dürmeier steht damit nach 8 Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Abensberg doppelt gefordert

Nach dem knappen Tiebreak-Sieg gegen den TB/ASV Regenstauf ist bei den Bayernliga-Volleyballern des TSV Abensberg wieder etwas Ruhe eingekehrt. Nach zwei sieglosen Spielen zum Auftakt geht das Team von Trainer Georg Högl optimistisch in die zwei Partien am kommenden Wochenende.

Als ersten Gegner empfangen die Babonen am Samstagabend (20 Uhr) die Bayerliga-erfahrene Truppe des VfL Volkach. Der eigentlich angesetzte Termin am 21. Oktober konnte wegen Hallenüberbelegung nicht stattfinden. Mit den Volkachern konnte man den kommenden Samstag als Ausweichtermin vereinbaren. Die Mannschaft aus dem Würzburger Vorort hat in dieser Saison mit einigen Abgängen zu leben, dennoch haben sie mit 2 Siegen und einer Niederlage einen besseren Start hingelegt als die Abensberger. Die Bilanz mit dem VfL ist ausgeglichen, einer 1:3-Auswärtsniederlage steht ein 3:1-Erfolg in der heimischen Halle gegenüber. Die Tagesform wird sicherlich ein ausschlaggebender Punkt sein. In der Trainingswoche legte Högl nochmal gezielt die Schwerpunkte auf Aufschlag und Annahme. Vor lautstarker heimischer Kulisse wie zuletzt in Regenstauf wollen die Babonen auch die ersten Punkte zu Hause einfahren.

Gleich am nächsten Morgen müssen sich die Abensberger auf den Weg in den Würzburger Vorort Eibelstadt machen. Dort trifft man mit der Reserve des Drittligateams TSV Eibelstadt auf einen Bayernligaaufsteiger. Die Mannschaft ist den Abensbergern recht unbekannt. TSV-Kapitän Timon Wölfl kennt einige Spieler noch aus den Beachvolleyballturnieren im Sommer: „Das ist eine junge starke Truppe. Das wird kein Spaziergang, wir müssen alles aus uns rausholen um wieder nach oben aufzuschließen.“

Durch die Rückkehr des zuletzt privat verhinderten Sebastian Kroiss und den wiedergenesen Christian Werner kann er erstmals in dieser Saison in beiden Spielen wohl aus dem vollen 14-köpfigen Kader schöpfen.

Bereits am Samstag Vormittag um 11 Uhr legen die Herren 2 des TSV in der heimischen Mehrzweckhalle vor. Im Spiel gegen Verfolger SV Wenzenbach geht es um den Ausbau der Tabellenführung in der Bezirksklasse Oberpfalz. Das erste Aufeinandertreffen der Saison sicherten sich die Abensberger im Tiebreak. Im zweiten Spiel trifft die Truppe von Martin Dürmeier mit dem SV Schwandorf II auf den Tabellensiebten. Mit einer guten Leistung wollen die jungen Babonen den Bayernliga-Herren auch stimmungstechnische in deren Samstagabend -Spiel einheizen.

Abensberg behält in Derbys Oberhand

Spannender hätte das Bayernliga-Derby der Volleyball-Herren des TB/ASV Regenstauf und dem TSV Abensberg nicht sein können. Die Entscheidung fiel erst im Tiebreak zu Gunsten der Abensberger, die sich mit dem 3:2 (20:25, 25:21, 23:25, 25:19, 15:13) die ersten beiden Punkte und den ersten Saisonsieg sicherten. Die Bayernliga-Damen des TSV machten durch das 3:1 (25:23, 25:13, 23:25, 25:20) gegen die Regenstauferinnen die Derbysiege perfekt. Der Sieg hatte allerdings für das zweite Spiel am Sonntag gegen Regionalligaabsteiger TV Erlangen Kraft gekostet, sodass diese Partie mit 0:3 (25:22, 25:10, 25:20) deutlich verloren ging.
Nach dem 15:13-Tiebreak-Erfolg der Herren beim Meisterschaftsfavoriten Regenstauf kannte der Jubel der Spieler und der zahlreich mitgereisten Fans keine Grenzen mehr. „Da hat man jetzt gemerkt wie sehr der Druck von unseren Schultern gefallen ist. Endlich der erste Sieg und dann auch noch in Regenstauf.“, gibt sich TSV-Spieler Mirko Walter erleichtert. Im ersten Satz sag allerdings alles nach einem klaren Erfolg für die Oberpfälzer aus. Zu sehr schwächelte der TSV bei den guten Aufschlägen der Regenstaufer. Nach 8:17-Rückstand fand der TSV langsam ins Spiel, konnte einige Punkte aufholen, jedoch kam die Aufholjagd zu spät und der Durchgang ging mit 20:25 verloren. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild – schnell lag der TB mit 5:0 vorne, doch der TSV stabilisierte den Spielaufbau und ermutigte sich durch starke Blockaktionen zum 25:21-Satzausgleich. Im dritten Durchgang nahm die Partie Fahrt auf. Eine rote Karte für TSV-Trainer Georg Högl wegen lautstarker Reklamation und einige sehenswerte Abwehraktionen auf beiden Seiten brachte Feuer in die gut besuchte Halle. Wieder konnten die Babonen erst zum Ende des Satzes eine Aufholjagd starten, ein knappes 23:25 war die Folge. Angefeuert von den mitgereisten Fans schafften es die Abensberger aber im vierten Satz endlich dem TB ihr Spiel aufzuzwingen. Besonders Libero Thomas Semmelmann glänzte durch starke Annahme- und Abwehraktionen, wodurch die Angriffsreihe des TSV variabel eingesetzt werden konnte. Mit dem 25:19 nahm man den Schwung in den Tiebreak, wo man bereits mit 10:6 vorlegte. Erneut führten aber starke Regenstaufer Aufschläge zum 13:13-Ausgleich. Der zum Aufschlag eingewechselte Jann Günther sorgte dann für den glücklichen 15:13-Tiebreak-Sieg. „Heute haben wir nach anfänglichen Problemen im Spielaufbau endlich mal Kampfgeist gezeigt und uns verdient den Sieg geholt. Das macht Mut für die kommenden Aufgaben.“ Zeigt sich TSV-Trainer Georg Högl optimistisch. Bereits am kommenden Wochenende haben die Herren gleich zweimal die Chance ihr Punktekonto noch weiter aufzubessern. Im Heimspiel am Samstagabend um 20 Uhr gegen den Vfl Volkach trifft man auf einen alt bekannten Gegner. Im Auswärtsspiel am Sonntagnachmittag um 13 Uhr gegen den noch sieglosen Aufsteiger TSV Eibelstadt II sind die Babonen dann schon in der Pflicht.
Die Bezirksklasse-Herren um Trainer Martin Dürmeier konnten durch zwei klare 3:0-Erfolge gegen den VC Amberg II und den TB Weiden die Tabellenführung zurückerobern und sind nach 6 Spielen noch ungeschlagen. Ebenso erfolgreich präsentierten sich die Damen 3 in den Heimspielen gegen die SpVgg Hainsacker III und DJK Daßwang II. Dem ungefährdeten 3:0 gegen Hainsacker folgte ein 3:1-Sieg gegen Daßwang, wodurch die Mädels um Trainer Thomas Meier ihre Tabellenführung weiter ausbauen konnten.

Volleyballer forcieren Jugendarbeit

Die Erfolge der Abensberger Volleyball Mannschaften erwecken immer mehr auch das Interesse der Jugendlichen in und um die Babonenstadt. Die weibliche U20-Mannschaften durchlief bereits seit einigen Jahren die verschiedenen Altersstufen. Zum ersten Mal tritt in dieser Saison die Mannschaft von Trainer Thomas Meier auch im Erwachsenenbereich an und hat prompt nach 4 Spielen ohne Satzverlust unangefochten die Tabellenspitze der Kreisklasse erobert.

Ähnliche Erfolge wollen künftig auch die männlichen Kollegen der U20 feiern. Die 15 bis 17-jährigen Jungs hatten die Spiele der Abensberger Bayernliga-Herren verfolgt und hatten reges Interesse den Sport selbst auszuüben. Bisher wurde jedoch kein männliches Jugend-Volleyballtraining im Landkreis angeboten. Kurzerhand übernahm Hobbyvolleyballerin Petra Dietl die Leitung der Jugendlichen. So konnte man ein spielerisches Training von 16:45 bis 18:00 Uhr in der Hauptschulturnhalle in Abensberg auf die Beine stellen. Unterstützt wird sie dabei von ihren Volleyballerkollegen Klaus Schwendner und Andre Taudte.

Erstmals trat die männliche U20 somit im Jugendspieltag Ende September für den TSV in Abensberg an und konnten in den ersten Spielen wertvolle Erfahrung sammeln. Beobachtet wurde das Ganze von Herren 1-Coach Georg Högl und Bayernligaspieler Mirko Walter. „Toll das die Jungs so viel Spaß mitnehmen. Da steckt einiges an Potenzial drin und das sollten wir ausbauen.“, freut sich Walter. Spontan konnte jetzt eine weitere Trainingseinheit am Donnerstag von 17:30 bis 19:15 Uhr in der Abensberger Realschulturnhalle organisiert werden. Das Traineramt übernehmen die Herren 1-Spieler Jann Günther und Dominik Mayer. Hier sollen den ambitionierten Jugendlichen vor allem technische Schwerpunkt vermittelt werden. Die erste Trainingseinheit findet am Donnerstag 08. November um 17:30 Uhr statt. Die Abensberger Volleyballer freuen sich auf den Zuspruch und hoffen auf viele weitere Interessenten. „Bis jetzt sind es 8 Jungs. Wir würden uns über weiteren Zuwachs freuen. Das Training ist vor allem für Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren ausgelegt.“, erklärt Walter. Damit sollen die Jugendlichen so langsam an den Erwachsenenbereich herangeführt werden. Das rege Interesse am Breitensport Volleyball ist in der Babonenstadt mehr und mehr zu spüren. Mittlerweile verfügt der TSV über 6 Erwachsenenmannschaften, die in verschiedenen Ligen bis in die Bayernliga aufschlagen.

Ansprechpartner:

Trainer Jugend männlich:

Jann Günther, Tel. 0171-3485508

Petra Dietl, Tel. 0157-89630907

Doppelte Derbystimmung in Regenstauf

Erstmals in der noch jungen Saison können sich die Volleyball-Fans im Regensburger Umland auf eine echte Derbystimmung freuen. Die Bayernliga-Herren und -Damen des TSV Abensberg spielen am Samstag ab 16 Uhr nacheinander beim TB/ASV Regenstauf. Die Damen müssen am nächsten Tag zusätzlich beim TV Erlangen ran.

Nach dem verpatzten Saisonstart mit zwei Niederlagen wartet am Samstagabend um 19:30 Uhr mit dem letztjährigen Vizemeister Regenstauf ein echter Brocken auf die Babonen. Nur ganz knapp hatten diese am letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit die Meisterschaft der Bayernliga Nord verloren und wollen es in diesem Jahr besser machen. Der Saisonstart spricht für sich. In den ersten beiden Spielen blieben die Oberpfälzer ohne Satzverlust. Die Vorzeichen für die nächste Niederlage könnten für die Abensberger nicht höher stehen. Doch Trainer Georg Högl bleibt optimistisch: „Wir hatten die vergangen beiden Wochen viel Zeit an unseren Fehlern der ersten beiden Spiele zu arbeiten. Sicherlich hatten wir in den erste beiden Spielen auch andere Erwartungen und sind vielleicht nicht mit dem nötigen Herzblut in die Partien gegangen. Gegen Regenstauf können wir möglicherweise nun druckfreier aufspielen. Ich erwarte, dass meine Mannschaft um jeden Ball fightet.“ Die Regenstaufer werden in heimischer Halle selbstbewusst auftreten und wollen ihre Siegesserie ausbauen. Neu-Coach Markus Rumpf bringt viel Erfahrung und Ruhe ins Team und mit Sascha Jeckel hat man den wahrscheinlich stärksten Angreifer der Liga im Team. Mit Libero Sebastian Kroiss fehlt dem TSV Abensberg zusätzlich eine wichtige Stütze im Spielaufbau. Abensberg muss also einen Sahnetag erwischen, um in Regenstauf etwas Zählbares zu holen.

Anders sind die Vorzeichen bei den Abensberger Damen. Die Babonnien schweben derzeit auf einer Erfolgswelle. Nach vier siegreichen Spielen steht man als Bayernliga-Aufsteiger auf dem zweiten Tabellenplatz. Selbst die Ausfälle dreier Stammspielerinnen und eine ungewohnte Halle im Spiel gegen den TSV Eibelstadt II in Riedenburg war für das Team um Trainer Tom Waitschies kein Problem. Nun rechnet man sich auch etwas gegen die Oberpfälzerinnen aus. Regenstauf hat einen Umbruch hinter sich. Zahlreiche erfahrene Spielerinnen haben den Verein verlassen, junge ambitionierte Spielerinnen sind von der zweiten Mannschaft aufgerückt. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen befindet sich das Team von Trainer Vincent Moder derzeit im Tabellenmittelfeld.

In den Lokalderbys werden sicherlich zahlreiche Fans aus beiden Lagern als auch einige neutrale Fans zu finden sein.

Die Abensberger Damen treten direkt am nächsten Tag beim Regionalligaabsteiger TV Erlangen an. Der Gegner ist gänzlich unbekannt. Die Mittelfänkinnen stehen nach 2 Siegen und einer Niederlage gegen Tabellenführer TSV Zirndorf auf dem fünften Rang. In beiden Spielen müssen die Abensbergerinnen auf ihre erfahrene Außenangreiferin Chris Bielig verzichten.

Die Herren 2 kämpfen am Samstagnachmittag in Amberg um die nächsten Siege in der Bezirksklasse Oberpfalz. Mit Gastgeber VC Amberg II und dem TB Weiden treffen die Jungs um Trainer Martin Dürmeier auf machbare Gegner.

Die von Thomas Meier gecoachten Mädchen der Damen 3 treffen in ihrem nächsten Heimspieltag am Samstagnachmittag ab 14 Uhr auf die SpVgg Hainsacker II und die DJK Daßwang II und wollen ihre Tabellenführung in der Kreisklasse Süd-West weiter ausbauen.

Damen auf Erfolgsspur

Vierter Sieg im vierten Spiel – Die Damen I des TSV Abensberg gewinnen zu Hause verdient gegen den TSV Eibelstadt II und sichern sich als Aufsteiger Tabellenplatz zwei in der Bayernliga Nord.
Nach Verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen im Abensberger Team musste Trainer Thomas Waitschies umstellen und kann dabei auf seinen großen Kader zurückgreifen. Trotz Veränderungen in der Aufstellung fanden die Baboninnen schnell ins Spiel und erkämpften sich gegen abwehrstarke Eibelstädterinnen Punkt für Punkt. Eine sehr gute Annahme von Libera Annika Meier sowie mutige Angriffe von Luisa Werther und Christin Bielig sorgten für wichtige Punkte um die Sätze für sich zu entscheiden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und der Siegeswille des gesamten Teams führten zum verdienten Drei-Satz-Sieg der Abensbergerinnen vor einem tollen Publikum und so feiern die TSV Damen ihren vierten Sieg im vierten Spiel als Aufsteiger in der Bayernliga Nord.
Man kann sich nun auf den nächsten Spieltag am 3.11. in Regenstauf zusammen mit den Abensberger Herren I freuen und darf gespannt sein auf mitreißenden Bayernliga-Volleyball.
Ebenfalls erfolgreich waren dieses Wochenende die Damen III des TSV, die zum Saison-Start in der Kreisklasse zwei souveräne Siege einfuhren und sich ebenfalls auf Platz zwei in der Tabelle platzierten. Auch die Damen II zeigten in der Bezirksliga als Aufsteiger eine geschlossene Mannschaftsleistung und durch ein hart umkämpftes 2:3 gegen Schnaittenbach und einen 3:0 Sieg gegen Amberg sicherten sie sich Tabellenplatz drei.

Bayernliga-Teams mit unterschiedlichen Gefühlslagen

Durch zwei klare 3:0-Erfolge gegen die VGF Marktredwitz und die Talente des Volleyballinternats VCO München feiern die Bayernliga-Damen des TSV Abensberg den dritten Sieg im dritten Spiel und stehen somit verdient auf dem zweiten Tabellenplatz der Bayernliga Nord. Dagegen kassierten die Herren im Heimspiel gegen den TV 1860 Bad Windsheim eine bittere 1:3-Niederlage und sind nun Tabellenschlusslicht.

In ihrem ersten Bayernliga-Heimspiel der Saison gegen den Favoriten aus Marktredwitz spielten die Mädels um Coach Tom Waitschies souverän auf. Besonders die starken Aufschläge der Baboninen machten es den Gästen aus Oberfranken schwer einen geordneten Spielaufbau zu schaffen. Dadurch war es dem starken Block um TSV-Mittelblockerinnen Sabrina Waitschies und Steffi Thalhauser ein Leichtes, den gegnerischen Angriff zu lesen. Gleichzeitig schafften es die TSV-Damen durch gute Annahme- und Abwehraktionen der tadelosen Libera Pia Stutz ihren Spielaufbau konsequent durchzuziehen. Relativ deutlich siegte man nach 69 Minuten gegen ersatzgeschwächte Marktredwitzer mit 25:12, 25:19 und 25:17. Lediglich die Verletzung von Libera Pia Stutz im letzten Satz war der einzige Wehrmutstropfen.

Am nächsten Tag rotierte Coach Tom Waitschies und lies somit seinem kompletten Kader die Möglichkeit Spielerfahrung zu sammeln. Gegen die talentierten Mädchen der Bayernauswahl unter Führung des VCO München kamen die Baboninen besonders im ersten Satz etwas schwer ins Spiel. „Wir waren natürlich etwas überrascht, das die jungen Mädels schon so gut in der Bayernliga mitspielen können.“, gibt TSV-Kapitänin Katrin Bialas zu. Letztlich war es aber dennoch die größere Erfahrung der Abensberger Damen, die für das klare Ergebnis mit 25:19, 25:13 und 25:17 sorgte.

Mit diesen zwei klaren Erfolgen schieben sich die Babonien als Aufsteiger sogar auf Platz 2 der Tabelle mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer TSV Zirndorf. Bereits kommenden Sonntag um 16 Uhr wartet mit dem TSV Eibelstadt II der nächste machbare Gegner. Wegen einer Hallenüberbuchung müssen die Abensbergerinnen allerdings in die Realschulturnhalle nach Riedenburg ausweichen.

Im Gegensatz zu den Damen haben die Herren 1 noch nicht wirklich Fuß gefasst in der neuen Saison. Die sonst so heimstarken Babonen gingen in einem knappen Spiel gegen den TV 1860 Bad Windsheim mit 1:3 als Verlierer vom Platz. Durch zu wenig Druck im Aufschlag der Högl-Truppe kam Bad Windsheim im ersten Satz gut ins Spiel. Einfache individuelle Fehler führten zu einem wachsenden Rückstand und einem klaren 25:18-Satzverlust. Auch zu Beginn des zweiten Satzes geriet man zunächst mit 1:6 in Rückstand. Mit Dauer des Spiels kamen die Babonen aber immer besser ins Spiel. Mit Diagonalangreifer Timo Walter fand man auch eine Anspielstation, der permanent punktete. Verdient holte man sich den Satz mit 25:22. Doch anstatt den Schwung mit in den dritten Satz zu nehmen, ließ man mit dem Druck im Aufschlag wieder nach, sodass die Mittelfranken keine Probleme hatten sich den Satz erneut mit 25:18 zu holen. Auch in Satz 4 war Bad Windsheim immer mehrere Punkte voraus. Beim Stand von 24:21 und Matchball für Bad Windsheim feuerten die zahlreichen TSV-Fans ihre Abensberger nochmal kräftig an. Die Aufholjagd gelang, beim Stand von 25:25 schafften es die Babonen aber nicht ihr Side-out durchzubringen und gingen somit mit 25:27 und 1:3 Sätzen leer aus. „Leider verläuft die Saison bisher genau gegenteilig zur letzten Saison. Wir machen zu einfache Fehler, auch weil uns vielleicht der Mut etwas fehlt, und rennen permanent einem Rückstand hinterher. Aber es wird von Spiel zu Spiel besser und ich hoffe wir können die freie Spielzeit nutzen, um wieder auf den richtigen Kurs zu kommen.“, sagt Trainer Georg Högl. Aufgrund einer Hallenüberbelegung wurde das Spiel gegen den Vfl Volkach vom 21.10. auf 10.11. verschoben. Das nächste Spiel der Babonen steigt somit erst am 03.11. beim Meisterschaftsfavoriten TB/ASV Regenstauf.

Besser machte es erneut die zweite Garde des TSV in der Bezirksklasse Oberpfalz. In den Spitzenspielen der 3 führenden Mannschaften der Liga siegten die TSV-Mannen zuerst gegen den TSV Falkenstein klar mit 3:0 und dann nach 0:2-Rückstand gegen die TSG Laaber. Die Männer um Coach Martin Dürmeier setzten sich somit an die Tabellenspitze.

Erste Heimspiele für Bayernliga-Teams

Bei den Bayernligateams des TSV Abensberg stehen am kommenden Wochenende insgesamt gleich drei Spiele in der eigenen Halle am alten Stadion an. Während die Damen an ihre Leistungen vom Auswärtssieg in Mömlingen anknüpfen wollen, wollen die Herren nach dem arg verpatzten Saisonstart beim VC Amberg in die richtige Spur kommen.

Am Samstagnachmittag um 16 Uhr treffen die TSV-Damen auf die VGF Marktredwitz. Erstmals spielt die Truppe um Coach Tom Waitschies mit voller Besetzung. Der Gegner ist komplett unbekannt. Das Bayernliga-erfahrene Team spielt aber seit Jahren um den Aufstieg in die Regionalliga mit und ist im Spiel gegen die Baboninen wohl favorisiert. Nichtsdestotrotz wird der Sieg gegen den TV Mömlingen vor zwei Wochen Auftrieb geben und die TSV-Damen werden alles geben, um weitere wichtige Punkte einzufahren.

Kurz danach um 20 Uhr bestreiten die Bayernliga-Herren ihr erstes Saisonheimspiel. Mit dem TV 1860 Bad Windsheim treffen sie auf einen alt bekannten Gegner, an den sie durchaus positive Erinnerungen haben. Zweimal blieb man in der letzten Spielzeit siegreich, dabei wurde ein klares 3:0 in eigener Halle herausgespielt. Die Vorzeichen sind dieses Mal etwas anders. „Wir müssen schauen, dass wir die Niederlage gegen Amberg schnell aus dem Kopf bekommen und uns absolut auf das Spiel fokussieren. Nur wenn wir wieder an unsere Leistungsgrenze kommen, können wir als Sieger vom Platz gehen.“, erklärt TSV-Trainer Georg Högl. Die Mitaufsteiger vom letzten Jahr werden hingegen recht motiviert in die Partie gehen. Trotz der Abgänge zweier Leistungsträger der letzten Saison konnten die Mittelfranken mal eben die bayernligaerfahrene Truppe des Vfl Volkach mit 3:0 nach Hause schicken und sicherten sich nach dem ersten Spieltag die Tabellenführung. Inwieweit die am ersten Spieltag noch fehlenden Mirko Walter und Ralf Sangl ihre Verletzungen schon auskuriert haben, wird sich wohl erst kurzfristig zeigen.

Tags darauf treten die Bayernliga-Damen um 13 Uhr erneut vor heimischen Publikum an. Im Spiel gegen die Talente aus dem Volleyballinternat des VCO München ist man wohl Favorit. Die Jungen Mädchen sollten allerdings keinesfalls unterschätzt werden.

Beide TSV-Mannschaften hoffen in den Spielen auf die tatkräftige Unterstützung von den Zuschauern auf der Tribüne und wollen es ihnen mit hochkarätigen Spielzügen auf dem Feld danken.

Ebenso spielen die Bezirksklasse-Herren am Samstag ab 14 Uhr als Tabellendritter in den Auswärtspartien in Falkenstein beim gastgebenden Tabellenprimus TSV Falkenstein und den Zweitplatzierten TSG Laaber im Topspieltag um die Tabellenführung.

Abensberg misslingt Saisonstart

Das haben sich die Bayernliga-Herren des TSV Abensberg anders vorgestellt: Eine bitteres 0:3 (25:27, 20:25, 23:25) steht am Ende des Spiels beim VC Amberg an der Anzeigetafel und so mancher mitgereister Fan des TSV rieb sich verwundert die Augen.

Mit einer überzeugenden Vorstellung entschieden die Oberpfälzer die Partie zu ihren Gunsten. Dabei hatten die Babonen durchaus die Chance einen Sieg mit nach Hause zu nehmen. „Wir haben es gerade im zweiten Satz verpasst den Sack frühzeitig zuzumachen und uns durch zu viele Eigenfehler ein besseres Ergebnis verbaut. Wir waren heute nicht bei 100 % und müssen für die kommenden Aufgaben unbedingt eine Schippe drauflegen.“, moniert Trainer Georg Högl.

Ohne die verletzten Mirko Walter und Ralf Sangl ging der TSV Abensberg in die erste Partie der Saison. Zu Beginn des ersten Satzes kamen die Babonen schwer ins Spiel. Durch konsequente Angriffe und gute Block-Abwehr-Aktionen konnte die Högl-Mannen jedoch einen 8:14-Rückstand in eine 16:15-Führung drehen. Es entwickelte sich ein sehenswerter Schlagaustausch, der in die Verlängerung ging. Beim 25:25 gelang den Ambergern durch die individuelle Klasse des slowakischen Starspielers David Fecko der sogenannte Lucky Punch und ging mit 1:0 in Führung.

Im zweiten Satz wollten die Abensberger alles besser machen. Eine Aufschlagserie von Mittelblocker Dominik Mayer zum 8:2 lieferte die entsprechende Antwort. Die Oberpfälzer um deren starken Libero Florian Birner ließen allerdings nicht locker und blieben den Babonen auf den Fersen. Beim Stand von 19:16 für den TSV gelang dem VC-Youngster Marco Nanka eine Aufschlagserie die den kompletten Satz drehten. Einen sicher geglaubten Satz schenkten die Abensberger mit 20:25 her.

Mit Frust im Bauch misslang auch der Start in Satz drei. Nach dem 6:11 kam plötzlich aber das Comeback des TSV bis zum 20:21. Schließlich fehlte den Babonen am Ende auch das nötige Glück, während den Oberpfälzern scheinbar alles gelang. Erneut entschied David Fecko, den man im Block einfach nicht in den Griff bekam, das Spiel mit 25:23 zu Gunsten der Hausherren.

„Die Enttäuschung sitzt natürlich jetzt tief. Wir müssen in der kommenden Woche im Training noch einmal hart arbeiten und im Heimspiel am Samstag über unsere Leistungsgrenze gehen.“, sagt Libero Sebastian Kroiss. Am kommenden Samstagabend kämpfen die Abensberger gegen die befreundete Mannschaft des TV 1860 Bad Windsheim. Im Gegensatz zu den Babonen gelang den Mittelfranken ein perfekter Saisonstart, was die Tabellenführung zu Folge hatte. Die Herren wollen dann vor heimischen Publikum die ersten Punkte einfahren.

Deutlich besser lief es bei den Bezirksklasse-Herren um Trainer Martin Dürmeier. Mit einem knappen und spannenden 3:2-Sieg gegen Bezirksliga-Absteiger SV Wenzenbach und einem 3:0 gegen den TB/ASV Regenstauf III gelang ein super Start in die Saison.

Bayernligaherren starten in die Saison

Für die Volleyballherren des TSV Abensberg geht es am kommenden Sonntag um 15 Uhr auswärts beim VC Amberg in die neue Saison. Nachdem man im vergangenen März mit Platz 4 als Aufsteiger in der Bayernliga Nord abgeschlossen hat, will das Team um Trainer Georg Högl in dieser Saison unter die Top 3.

An den ersten Gegner haben die Babonen sehr gute Erinnerungen, zweimal gewann man in der letzten Saison gegen den VC Amberg. Zuletzt im Januar bog man einen 0:2-Satzrückstand noch in einen Tiebreak-Sieg um. Die Oberpfälzer haben den Umbruch in der vergangenen Saison jedoch gut gemeistert. Nach Abstiegssorgen im vergangenen Jahr geht das Team um Spielertrainer David Fecko ambitioniert in die neue Spielzeit. Die Integration junger Talente, allen voran Bayernauswahlspieler Marco Nanka und Julian Zoll, ist sehr gut gelungen und man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft entwickelt hat. Mit dem Gewinn zweier Vorbereitungsturniere setzt der VC Amberg zumindest schon mal ein Ausrufezeichen. „Sicherlich wollen die sich für die beiden Niederlagen im letzten Jahr revanchieren und sind vor heimischem Publikum besonders motiviert.“, sagt TSV-Zuspieler Jann Günther.

Etwas anders verlief die Vorbereitung bei den Babonen. Man verzichtete bewusst auf Vorbereitungsturniere, um sich individuell in Freundschaftsspielen u.a. gegen den TV Hauzenberg und den TSV Grafing aus der Bayerliga Süd auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Das Trainingslager in Waldkirchen Mitte September war erneut sehr erfolgreich, dennoch vermisste Trainer Georg Högl in den darauffolgenden Spielen den Biss vom letzten Jahr: „Die Voraussetzungen sind diese Saison natürlich etwas anders.  Letztes Mal waren wir Aufsteiger, äußerst motiviert und hatten nichts zu verlieren. In diesem Jahr ist der Spieß etwas umgedreht und wir müssen mit dem Druck umgehen können.“ Dennoch hat das Team nun einige Erfahrungen gesammelt und ist gut eingespielt. „Unsere Variabilität im Angriff und unser Stellungsspiel im Block ist noch besser geworden. Jedoch müssen wir im taktischen Abwehrverhalten noch eine Schippe auflegen, um den besten Teams der Liga Paroli zu bieten.“, ergänzt Högl. Mit dem großen 14-Mann Kader ist das Team sehr gut und breit besetzt. Ein großes Fragezeichen steht allerdings noch hinter den verletzten Stammkräften Mirko Walter (Sprunggelenk) und Ralf Sangl (Rücken). Ob Sie am Sonntag einsatzfähig sind, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Die TSV-Herren hoffen dennoch auf starke Unterstützung in der auswärtigen Halle und wollen die ersten Punkte der jungen Saison einfahren.

Bereits einen Tag vorher gibt die zweite Herrenmannschaft der Babonen ihr Heimdebüt in der TSV-Halle am alten Stadion. Ab 14 Uhr trifft das Team um Neu-Trainer Martin Dürmeier in der Bezirksklasse Oberpfalz auf den SV Wenzenbach und den TB/ASV Regenstauf III: Die junge Mannschaft hofft dabei auf zahlreiche heimische Unterstützung und sorgt für das leibliche Wohl.