Ohne Druck nach Memmelsdorf

Gut eine Woche nach dem Auswärtserfolg beim VC Eltmann II steht für die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg der nächste Auswärtskracher an. Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr tritt die Högl-Truppe beim Tabellenzweiten SC Memmelsdorf an.

Im Hinspiel setzten die Babonen den bis dahin ungeschlagenen Franken eine bittere 3:1-Pleite entgegen. Die Abensberger lieferten dabei ihre beste Saisonleistung ab. Der SC Memmelsdorf musste mittlerweile seine Meisterschaftsambitionen durch zwei Niederlagen letzte Woche gegen den TV Mömlingen und den TV Bad Windsheim begraben und kämpft lediglich um Platz 3 in der Tabelle, da Mömlingen bisher 3 Spiele weniger absolviert hat. Diesen Platz wollen die Gegner aus dem Bamberger Vorort aber unbedingt halten und sinnen zugleich auf Revanche für die Niederlage aus dem Hinspiel. Für die Abensberger geht es hingegen darum Anschluss zur oberen Tabellenhälfte zu halten. Trotz der vielen angeschlagenen Spieler hofft Trainer Georg Högl auf eine gute Leistung seiner Mannen: „Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir ganz klar mithalten können. Wenn wir um jeden Ball kämpfen und uns stabil in Abwehr und Annahme verhalten, bin ich überzeugt, dass wir ein gutes Spiel abliefern werden.“ Nach drei Auswärtssiege in Folge können die Abensberger das Spiel ohne Druck angehen. Mit dem Abstieg werden sie vermutlich nichts mehr am Hut haben.

Abensberg siegt souverän

Die Auswärtssiegserie der Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg geht weiter. Mit 3:1 (19:25, 25:22, 25:14, 25:23) setzen sich die Babonen gegen den VC Eltmann II durch und feiern den dritten Auswärtserfolg in Folge. Dabei fanden die TSV-Spieler im ersten Satz nur schwer ins Spiel.

Nachdem in der vergangenen Woche aufgrund der viele angeschlagenen Spieler nicht in so hoher Intensität wie gewohnt trainiert werden konnte, wussten die Babonen zunächst nicht so ganz, wie das Spiel in Eltmann verlaufen würde. Trainer Högl ließ Michael Lummer erstmals in der Startformation auf der Außenposition auflaufen und schonte Mirko Walter. Die Babonen kamen gut in den ersten Satz und sicherten sich durch starke Blockaktionen von Mittelblocker Ralf Sangl eine schnelle 3:0-Führung. Allerdings wurde die Annahme der TSV-Akteure durch starke Sprungaufschläge der Eltmänner auf die Probe gestellt. Der Satz kippte Mitte des Satzes und der VC gewann mit 25:19. In der Satzpause mahnte Högl seine Spieler mehr Stimmung auf das Feld zu bringen und sich in der Annahme entsprechend auszurichten. Für den angeschlagenen Diagonalangreifer Timo Walter sollte Zuspieler Jann Günther frischen Wind in die Partie bringen. Die Ansage und der Wechsel fruchtete und die Annahme um Libero Sebastian Kroiss fand fast immer Zuspieler Timon Wölfl, der seine Angreifer nun variabel einsetzen konnte. Besonders Lummer und Günther konnten aufgrund ihrer Durchschlagskraft vermehrt den Ball im generischen Feld unterbringen und der TSV gewann den Satz mit 25:22. Im dritten Satz hatte die Bundesligareserve des VC Eltmann den Babonen nichts entgegenzusetzen und gaben den Satz recht deutlich mit 25:14 ab. Mit dem Willen sich 3 Punkte in der Fremde zu holen starteten die Babonen im vierten Durchgang mit komfortabler Führung über 10:7 auf 17:12. Ab dem Spielstand von 22:18 führten strittige und nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen sowie starke Aufschläge des ehemaligen Bundesliga-Stars Heriberto Quero zum 23:23-Ausgleich. Abensberg behielt allerdings die Ruhe und machte durch den eingewechselten Mirko Walter den Sack mit 25:23 zu.

Mit diesem Sieg dürften die Babonen nun endgültig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und können somit befreit im nächsten Auswärtskracher beim Tabellenzweiten SC Memmelsdorf am kommenden Sonntag auftreten.

Volleyballer vor schwerer Auswärtshürde

Nach der klaren Heimniederlage gegen Bayernliga-Tabellenprimus TB/ASV Regenstauf müssen die Volleyball-Herren des TSV Abensberg wieder auswärts ran. Am Samstagnachmittag (Spielbeginn: 15:30 Uhr) gastiert man bei der Bundesligareserve des VC Eltmann.

Für die Herren um Trainer Georg Högl ist das Spiel entscheidend, um sich von ihren Verfolgern abzusetzen und auf Platz 4 aufzuschließen. Die Vorzeichen für die Partie könnten aus personeller Sicht besser stehen. Youngster Johannes Högl fällt nach einem Handbruch für den Rest der Saison aus. Für ihn wird Libero Michael Lummer au die Außenposition rücken. Außenangreifer Martin Scherl geht mit einer Sprunggelenksverletzung stark angeschlagen in die Partie. Ebenso klagen Mirko und Timo Walter sowie Dominik Mayer über Knieprobleme. „Bisher sind wir sehr gut durch die Saison gekommen. Jetzt zeigt sich allerdings langsam ein Verschleiß durch die hohe Intensität der bisherigen Saison. Das ist auch im Training zu spüren. Wir müssen das Beste daraus machen und durch unseren Kampfgeist überzeugen.“, sagt Högl. Der Tabellenvorletzte aus Eltmann zählt auf dem Papier zu den schwächeren Teams in dieser Saison. Dennoch wollen die Unterfranken die Klasse halten und rüsten seit der Rückrunde mit mehreren ehemaligen Zweit- und Erstligaerfahrenen Spielern auf. Das zeigte sich zuletzt beim Überraschungssieg gegen Aufstiegsfavorit VfL Volkach, die sie mit 3:1 besiegten. Bereits im Hinspiel taten sich die Babonen schwer gegen ein sehr unmotiviertes Team, siegten aber am Ende aufgrund der stärkeren Willenskraft recht deutlich mit 3:0.

Entscheidend wird sein, wie gut die Babonen ins Spiel finden. Nach zuletzt erfolgreich bestrittenen Auswärtserfolgen in Amberg und Bad Windsheim, ist die Hoffnung groß einen weiteren Sieg in der Ferne einzufahren.

Heimserie gerissen

Es hat nicht sollen sein. Die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg kassieren am Faschingssamstag beim klaren 0:3 (22:25, 21:25, 11:25) gegen Regionalligaabsteiger TB/ASV Regenstauf ihre erste Niederlage in der heimischen TSV-Halle. Dabei wäre in den ersten beiden Sätzen deutlich mehr drin gewesen.

Die Vorzeichen standen vor der Partie gegen den Tabellenprimus nicht sehr gut für den TSV. Youngster Johannes Högl verletzte sich am Handgelenk und war nicht einsatzfähig. Für ihn rückte Libero Michael Lummer auf die Außen-Position. Zudem ging Martin Scherl angeschlagen ins Spiel. Dennoch starteten die Babonen mit viel Euphorie in ein mit Spannung geladenes Spiel. Im ersten Satz hatten die Abensberger bis Mitte des Satzes beim Stand von 14:12 die Nase vorn, eher inkonsequente Angriffe zum plötzlichen 14:18 führten. Die Babonen kämpften sich nochmal bis auf 2 Punkte heran, ehe Regenstauf den Satz etwas glücklich mit 25:22 zu Ende brachte. Auch der zweite Satz begann ähnlich: Abensberg legte mit 7:4 vor, danach folgten 5 schnelle Punkte durch die Oberpfälzer. Der 2-Punkte Abstand wurde bis zum 18:20 gehalten. Unglückliche Schiedsrichterentscheidungen zu einem ungünstigen Zeitpunkt zogen den Babonen aber schließlich den Zahn, sodass auch dieser Durchgang mit 21:25 verloren ging. Im dritten Durchgang wollten die Babonen in einer voll besuchten Halle noch einmal alles aus sich rausholen. Trainer Georg Högl brachte frischen Wind auf mehreren Positionen. Mit zwei krachenden Assen von Zuspieler Jann Günther legte der TSV gut los. Allerdings brach das Spiel der Babonen dann komplett zusammen. Die eigenen Angriffe fanden nicht mehr ins gegnerische Feld, was die Mannschaft komplett demoralisierte und zum bitteren 11:25-Satz- und Spielverlust führte. „Regenstauf steht nicht umsonst an der Tabellenspitze. Insgesamt waren sie heute einfach cleverer und abgezockter als wir. Uns hat vor allem die Aggressivität im Angriff und am Aufschlag gefehlt. Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken.“, analysierte Trainer Högl. Bereits am kommenden Samstag steht das nächste Auswärtsspiel für die Babonen bei der Bundesligareserve des VC Eltmann an. Dort wollen die TSV-Herren wieder an gute Leistungen anknüpfen.

Mit Heimbonus ins Derby

Die Abensberger Bayernliga-Volleyballer richten am kommenden Samstag um 20 Uhr ihr erstes Heimspiel der Rückrunde aus. Dabei empfangen die Babonen den aktuellen Tabellenführer TB/ASV Regenstauf. Das Lokalderby verspricht Brisanz.
Nach den zuletzt zwei knappen Auswärtssiegen ist die Freude in der heimischen Halle anzutreten groß bei den TSV-Akteuren. Kein Wunder bei einer makellosen Bilanz von 5 Siegen in 5 Spielen und nur einem Satzverlust. Der Gegner am Wochenende ist aber eine andere Hausnummer. Der Regionalligaabsteiger aus Regenstauf hat sich nach anfänglicher Eingewöhnungsphase auf ein konstant gutes Niveau eingependelt. Neu-Trainer Jürgen Stuber bringt Erfahrung und Abgezockheit ins Spiel der Oberpfälzer, die seit 7 Spielen ungeschlagen sind.
Auch das Hinspiel war eine klare Sache. Das 0:3 aus Abensberger Sicht war bitter, gerade weil man im zweiten Satz gewinnen hätte müssen. „Im Hinspiel haben wir es trotz großartiger Kulisse durch die mitgereisten Fans nicht geschafft konstant unser Niveau zu spielen. Das hat Regenstauf natürlich ausgenutzt. Ich hoffe diesmal können sich alle voll und ganz über die gesamte Spieldauer auf das Match fokussieren.“, analysiert Trainer Georg Högl. Der Heimvorteil liegt den Babonen aber allemal. Auch der SC Memmeldorf kam vor der Winterpause als Tabellenführer und wurde dank des bisher stärksten Saisonspiels der Abensberger mit 3:1 nach Hause geschickt. „Ich denke wir können ohne Druck aufspielen, gemäß dem Motto ‚Alles kann, nichts muss!‘.“, bekräftigt Zuspieler Jann Günther.
Die Babonen hoffen dabei, dass zahlreiche Fans am Faschingssamstag den Weg in die Halle finden und den TSV lautstark unterstützen. Hierfür haben sich die Spieler einige kleine Überraschungen einfallen lassen.

Volleyballer feiern Punktereigen

Zum ersten Mal im neuen Jahr waren alle vier Erwachsenenteams des TSV Abensberg gleichzeitig im Einsatz. Mit 7 Siegen aus 7 Spielen erwischten die zwei Herren- und zwei Damen-Teams einen perfekten Tag. Einen wahren Krimi erlebten dabei die Bayernliga-Herren beim knappen 3:2 (19:25, 25:19, 26:28, 25:23, 15:13) gegen Mitaufsteiger TV Bad Windsheim.

„Das sind die Momente, bei denen man weiß, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Diese Partie hatte alles, was sich das Volleyballherz wünscht.“, schilderte der sichtlich erleichterte Außenangreifer Mirko Walter, nachdem er den Matchball gegen den TV Bad Windsheim verwandelt hatte. Bis dorthin war es allerdings ein langer steiniger Weg. Die Babonen wollten nicht wie im Spiel gegen Amberg den Spielbeginn verschlafen und starteten durch druckvolle Angaben mit 11:6 in das Duell der Aufsteiger. Die Mittelfranken kamen aber immer besser in die Partie, während der TSV in dieser Phase keinen Angriff mehr im gegnerischen Feld unterbringen konnte. Der Satz kippte und Bad Windsheim gewann mit 25:19. Im zweiten Satz passierte das genaue Gegenteil. Windsheim startete besser in den Satz, doch die Babonen um den starken Libero Sebastian Kroiss kämpften sich heran und holten ihrerseits den 25:19-Satzsieg. Der dritte Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Ständige Führungswechsel und fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen sorgten für erhitzte Gemüter und führten zur roten Karte für Diagonalangreifer Timo Walter wegen ungebührlichen Verhaltens beim Stand von 11:16. Doch scheinbar war genau dieser Moment der Hallo-Wach-Ruf an die Babonen, die sich durch die zahlreichen enthusiastischen Fans der Windsheimer nun richtig motiviert fühlten und sich mehrere Satzbälle erspielten. Die Abensberger schafften es allerdings nicht den Sack zuzumachen, sodass sich die Mittelfranken um ihren herausragenden Kapitän Marcel Geißbarth äußert glücklich mit 28:26 durchsetzten. Schwer gezeichnet verloren die TSV-Akteure zu Beginn des 4. Durchgangs den Faden. Schnell lag man mit 6 Punkten zurück. Beim Stand von 23:20 für den Gastgeber glaubte keiner mehr an den Erfolg. Kapitän Timon Wölfl nahm sich ein Herz und sorgte durch eine phänomenale Aufschlagserie für den 25:23-Satzsieg. Im Tiebreak starteten die Babonen erneut zu verhalten, lagen bereits mit 0:5 und 4:9 zurück, ehe erneut der große Kampfgeist der TSV-Spieler zur Aufholjagd und zum verdienten 15:13-Sieg verhalf. Die auf Platz 5 liegenden Abensberger können nun ihren Blick nach oben richten. Nach zwei Auswärtsspielen gegen direkte Tabellennachbarn geht es am kommenden Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle zum Derby gegen den Tabellenführer TB/ASV Regenstauf.

Dass die Abensberger eine absolute Heimmacht sind, haben dieses Mal die Landesliga-Damen des TSV in ihren Spielen gegen die Verfolgerinnen vom VC Schwandorf und vom BSV Bayreuth unter Beweis gestellt. Mit zwei deutlichen Siegen bauen sie ihren Vorsprung in der Landesliga auf sieben Punkte aus. Im ersten Spiel vor heimischer Kulisse stand den Baboninnen das junge Team aus Schwandorf gegenüber. Hierbei konnte auf einen vollzähligen Kader mit 14 Spielerinnen zurückgegriffen werden. Die Hausherrinnen erwischten den besseren Start und konnten die Mädels aus der Oberpfalz mit platzierten Aufschlägen von Beginn an unter Druck setzen. Vor allem im dritten Satz ermöglichte eine stabile Annahme um Libera Pia Stutz ein variables Spiel und die Angriffe konnten teilweise blockfrei im gegnerischen Feld versenkt werden. Somit ging das Spiel mit 3:0 ungefährdet an die Abens. Im zweiten Spiel wollte man nahtlos an die zuvor gezeigte Leistung anknüpfen. Dies konnte im ersten Satz auch gut umgesetzt werden. In Satz zwei wurden die TSV-Mädels jedoch zunehmend unkonzentrierter und es gelang kaum noch sich gegen die block- und abwehrstarke Bayreuther Mannschaft durchzusetzen. Dies wurde sofort mit dem Satzverlust bestraft. Nach einer klaren Ansprache von Trainer Tom Waitschies gelang es den Mädels um Spielführerin Luisa Schmidbauer den Hebel wieder umzulegen. Mit gutem Blockspiel sowie druckvollen Aufschlägen von Katrin Bialas und Christin Braun kämpfte man sich Punkt für Punkt zum 3:1 Sieg. Damit konnte man sich sechs wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft sichern und gleichzeitig die direkten Verfolger auf Abstand halten.

Auch die zweite Damenmannschaft des TSV Abensberg feierte in der Bezirksklasse Süd zwei deutliche 3:0-Siege gegen den TSV Falkenstein und gegen den TV Furth im Wald II. Das Team von Trainer Martin Dürmeier hat somit 2 Spiele vor Saisonende 5 Punkte Vorsprung auf Verfolger SV Wiesent und können in ihrem Heimspieltag am 24.Februar in der TSV-Halle die Meisterschaft klar machen.

Erfolgreich kehrten auch die Herren 2 aus ihrem Bezirksklasse-Gastspiel in Amberg zurück. Mit einem 3:1 gegen Gastgeber SG Amberg/Schnaittenbach II sowie einen schwer erkämpften 3:2-Sieg nach 0:2-Rückstand gegen Bezirksligaabsteiger SpVgg Hainsacker konnte das Team von Sigi Feusner ihren 5. Platz verteidigen.

Voller Einsatz bei Abensbergs Volleyballern

Am kommenden Samstag kommen alle vier Erwachsenenteams der Volleyballabteilung des TSV Abensberg zum Einsatz. Während die erste Damenmannschaft ab 14 Uhr zuhause antritt, müssen alle anderen Teams auswärts ran. Die Bayernliga-Herren treten dabei die längste Reise zum Tabellennachbarn TV Bad Windsheim an. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Trainer Georg Högl war nach dem knappen Sieg gegen den VC Amberg nicht zufrieden: „Die Weihnachtspause hat uns scheinbar nicht gut getan. Jeder Spieler muss wieder an seine Leistungsgrenze gehen. Ich hoffe das wir gegen Bad Windsheim wieder auf die Spur kommen.“ Das Hinspiel war dabei noch eine klare Sache. Die Babonen erwischten eine Sahnetag und überraschten den Gegner mit 3:0. Das Rückspiel wird wohl eine engere Kiste. Die Mittelfranken spielen als Mitaufsteiger ebenfalls eine starke Saison. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den TSV ist bei den Windsheimern die Motivation besonders hoch sich für die Hinspiel-Pleite zu revanchieren und an den Babonen vorbeizuziehen. Abensbergs Trainer Högl wird trotz kleinerer Verletzungen wohl auf einen 12-Mann Kader zurückgreifen können.

Das Maß aller Dinge in der Landesliga Nord-Ost ist derzeit die erste Damenmannschaft des TSV. Mit nur einer Niederlage aus 10 Spielen sowie einem Punkt Vorsprung bei zwei Spielen weniger rangieren die Mädels um Coach Tom Waitschies an der Tabellenspitze. Am Samstag geht es ab 14 Uhr gegen das junge Team des VC Schwandorf (3. Platz) und im Anschluss gegen die abwehrstarken Damen des BSV Bayreuth (4. Platz). Mit zwei Siegen würden die Abensbergerinnen bereits für eine kleine Vorentscheidung um die Meisterschaft sorgen. Waitschies kann dabei auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Obwohl wir beide Spiele in der Hinrunde gewonnen haben, erwarten wir zwei heiß umkämpfte und spannende Partien. Wir müssen uns insbesondere im Angriffsspiel beweisen.“, gibt sich Mannschaftsführerin Luisa Schmidbauer kämpferisch. Die Babonnien hoffen dabei auf zahlreiche Unterstützung vor heimischer Kulisse, um weiterhin zuhause ungeschlagen zu bleiben.

Auch die zweite Damenmannschaft ist der derzeitige Tabbellenprimus in der Bezirksklasse Süd Oberpfalz. Durch die eindrucksvollen Siege vergangene Woche gegen die SpVgg Hainsacker sowie gegen den SV Wiesent konnte man Letztere vom ersten Rang ablösen. Die von Martin Dürmeier trainierten Mädels treffen um 14 Uhr auf den gastgebenden TSV Falkenstein und den TV Furth im Wald II. Im Hinspiel hagelte es gegen des TSV in der kleinen Falkensteiner Halle noch eine unglückliche Niederlage. Dieses Mal will man sich absolut auf die beiden Spiele fokussieren und und ebenfalls eine kleine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen hervorrufen.

Die Bayernligareserve um Kapitän Christoph Vogl spielt derweil in der Bezirksklasse Oberpfalz ab 14 Uhr in Amberg gegen Gastgeber SG Amberg/Schnaittenbach II sowie gegen die SpVgg Hainsacker. Nach ihrem Aufstieg in der letzten Saison will sich die zweite Herrenmannschaft in der Liga etablieren und sich für die beiden knappen Hinspiel-Niederlagen revanchieren.

Spät aufgewacht und Partie gedreht

Gerade noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen haben am vergangenen Sonntagnachmittag die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg im Gastspiel beim VC Amberg. Quasi aussichtslos lagen die Babonen bereits mit 0:2 Sätzen zurück, ehe die Spieler aus dem Winterschlaf erwachten und das Spiel zu ihren Gunsten im Tiebreak entschieden.

Die Ausgangssituation für die Männer um Trainer Georg Högl war vor dem Spiel klar. Mit einem Sieg würde man sich einen Puffer auf die unteren Ränge verschaffen, bei einer Niederlage würde man selbst in Richtung Relegationsplatz rutschen. Unter dieser Anspannung startet man in den ersten Satz, doch die Hausherren vom VC Amberg machten kaum Eigenfehler und arbeiteten sauber im Block. Den Babonen gelang weder im Spielaufbau noch im Angriff sehr wenig, was zum deutlichen 16:25-Verlust führte. Trainer Georg Högl reagierte und stellte gleich auf drei Positionen um. Doch auch im zweiten Satz man sich nervös auf dem Feld, in der Annahme fehlte die letzte Präzision und trotz der vielen mitgereisten Fans spielten alle Spieler unter ihren Möglichkeiten. Zu oft wurde der Angriff lustlos in den Block gesetzt und es gelang nicht mit dem eigenen Aufschlag den Gegner unter Druck zu setzten.

Nach einer 10-minütigen Pause, in der Trainer Högl die richtigen Worte fand, ging man motiviert ins Spiel. Dennoch gelang zunächst keine Wende. Beim Spielstand von 1:7 stand man mit dem Rücken zur Wand und mit der drohenden Niederlage vor Augen schien der Druck abzufallen. Mit dem Gefühl nur noch gewinnen zu können, drehten die Abensberger das Spiel. Die Angriffe wurden nun auch gelegt oder die Finger vom Block wurde gesucht. Dieses Mittel verschaffte mehr und mehr Selbstvertrauen und man sicherte sich den dritten Durchgang mit 25:19. Der vierte Satz hielt sich lange ausgeglichen, doch die Stimmung in der Halle war jetzt klar auf Seiten der Gäste. Auch bei Rückständen kämpfte jeder für den anderen und es wurde kein Ball verloren gegeben. So holte man sich nicht dank des bessern Volleyballs, sondern aufgrund des größeren Kampfeswillens und der größeren Hingabe diesen Satz mit 25:21.

Im entscheidenden fünften Satz fühlten sich die Gäste dann wie der Favorit und so konnte man mit 8:5 mit einer Führung im Rücken die Seiten wechseln. Diese Führung wurde dann jedoch durch gute Blocks der Amberger zur Nichte gemacht, was nach 13:11 Führung in ein 13:14 und damit Matchball für Amberg mündete. Mit beherzten Kampf wehrte man ab und sicherte sich das Spiel durch 3 Punkte in Folge mit 16:14. Nun stehen 6 Zähler zwischen dem Aufsteiger und dem Relegationsplatz und der Auswärtsfluch ist gebrochen. Mit dieser Gewissheit fährt es sich in zwei Wochen entspannt nach Bad Windheim, wo der nächste direkte Tabellennachbar auf die Abensberger wartet.

Mit Personalsorgen in die Rückrunde

Die Volleyball-Herren des TSV Abensberg gastieren am kommenden Sonntag um 15 Uhr zum Rückrundenauftakt der Bayernliga Nord beim derzeit 7.-Platzierten VC Amberg. Nach dem erfolgreichen Heimspiel-Wochenende vor der Winterpause, bei dem man sogar den Tabellenprimus SC Memmelsdorf in die Schranken weisen konnte, gilt es nun auch endlich auswärts zu punkten.

Das Hinspiel war für die Babonen noch eine klare Sache. Beim deutlichen 3:0-Erfolg gegen die Oberpfälzer hatten aber auch die eigenen Zuschauer einen erheblichen Einfluss auf die mentale Einstellung des Teams. „Bisher haben wir es noch nicht geschafft, die Stimmung aus den Heimspielen auch auf unsere Auswärtspartien zu übertragen. Ich hoffe der Knoten platzt bald. Gegen Amberg könnte das möglich sein.“, gibt sich Trainer Georg Högl erwartungsvoll.

Der VC Amberg hat sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit einem zum Teil neuformierten Team jedoch im Laufe der Saison gesteigert. Die knappe Tiebreak-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Regenstauf vorheriges Wochenende ließ aufhorchen. Jugend-Auswahl-Spieler Marco Nanka leitet mittlerweile geschickt das Spiel als Zuspieler und der zweitligaerfahrene Spielertrainer David Fecko wechselte vom Diagonalangriff auf seine angestammte Position als Mittelblocker um den Block zu verstärken.

Während der VC bereits zwei Spiele der Rückrunde absolviert hat, bestreitet der TSV seine erste Rückrundenpartie. Nach zweiwöchiger Trainingspause über Weihnachten, gab es zum Trainingsauftakt im neuen Jahr bereits einige Verletzungen zu verzeichnen. Vor dem Einsatz der in der Hinrunde famos aufspielenden Außenangreifer Martin Scherl (Sprunggelenksverletzung) und Mirko Walter (Schulterverletzung) steht noch ein dickes Fragezeichen. Dahingegen meldeten sich in dieser Woche Mittelblocker Thomas Schwägerl und Libero Sebastian Kroiss wieder fit. „Die Verletzungen kommen natürlich zu einer ungünstigen Zeit. Aber das kann man sowieso nicht beeinflussen. Wir haben den Luxus eines großen und ausgeglichenen Kaders und gehen mit dem Ziel, das Spiel zu gewinnen, in die Partie.“, bekräftigt Kapitän Timon Wölfl. Die derzeit auf dem 6. Rang liegenden Babonen haben mit 16 Punkten und zwei Spielen weniger 5 Punkte Vorsprung auf die Oberpfälzer und können ihren Vorsprung zum Relegationsplatz weiter ausbauen.