Rückrundenstart für Abensberger Volleyballer

Die beiden Bayernliga-Mannschaften des TSV Abensberg starten am kommenden Samstag in die Rückrunde. Dabei gastieren sowohl bei den Damen als auch bei den Herren hochkarätige Gegner.

Um 16 Uhr starten die TSV-Damen ihr Duell gegen den TV Mömlingen. Die Abensbergerinnen sind die Überraschungsmannschaft der Bayernliga und überwinterten als Aufsteiger auf Tabellenplatz zwei. Dabei konnte man kurz vor Weihnachten noch den zuvor ungeschlagenen Tabellenführer TSV Zirndorf schlagen. Genau diesen Lauf wollen die Damen auch mit ins Spiel gegen den TV Mömlingen nehmen. Die Unterfranken liegen jedoch mit nur 2 Punkten Rückstand auf die Baboninen auf Rang 4 und wollen sich für die 2:3-Auftaktpleite im Hinspiel revanchieren.

Mindestens genauso spannend dürfte das Lokalderby der Bayernliga-Herren gegen Spitzenreiter VC Amberg sein. Die Oberpfälzer haben nach der schwachen Saison im vergangenen Jahr aufgerüstet. Vor allem Libero Flo Birner verleiht dem Spielaufbau der Amberger Stabilität. Dadurch mussten sie bisher auch nur 2 Punkte bei der knappen Niederlage gegen den VfL Volkach abgeben. Das Team um Spielertrainer David Fecko schwebt derzeit auf einer Erfolgswelle und muss sich dieses Mal mit der Favoritenrolle zurechtfinden. Vielleicht die Chance für die Abensberger? Schon vergangenes Jahr konnte man als Underdog in eigener Halle überzogen. Mit den Fans im Rücken wollen die Högl-Mannen den Schwung der letzten beiden Saisonspiele mitnehmen und in der Tabelle weiter nach oben klettern. In einem Vorbereitungsturnier in Unterhaching am Dreikönigswochenende konnten sich die Babonen in Spielen gegen hochklassige Gegner bis zur 3. Liga schon mal etwas warmspielen. „Das ist für uns ein wichtiges Spiel. Jetzt kommt es darauf an, ob wirklich alle meine Spieler sich voll auf das Spiel fokussieren können. Wenn die Einstellung stimmt, können wir jeden Gegner in der Liga schlagen.“, sagt Trainer Georg Högl. Er muss jedoch berufsbedingt auf Libero Thomas Semmelmann und  Zuspieler Jann Günther verzichten.

Ebenso im Einsatz sind die Bezirksliga-Damen um Trainer Martin Dürmeier. Nach der verpatzten Gruppenphase im Bezirkspokal wollen die Abensbergerinnen in Riedenburg gegen den Tabellenletzten TV Riedenburg und den Zweiten TB/ASV Regenstauf II wichtige Punkte infahren, um an die oberen Plätze aufzuschließen.

Die dritte Damenmannschaft bestreitet dagegen ihren letzten Spieltag. In Parsberg wollen die jungen Mädels von Coach Thomas Meier gegen den VC Hohenfels-Parsberg II und den TV Riedenburg II die optimale Punktausbeute einfahren, um vorzeitig den Relegationsplatz zur Kreisliga Süd klar zu machen.


Damen auf Erfolgsspur

Vierter Sieg im vierten Spiel – Die Damen I des TSV Abensberg gewinnen zu Hause verdient gegen den TSV Eibelstadt II und sichern sich als Aufsteiger Tabellenplatz zwei in der Bayernliga Nord.
Nach Verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen im Abensberger Team musste Trainer Thomas Waitschies umstellen und kann dabei auf seinen großen Kader zurückgreifen. Trotz Veränderungen in der Aufstellung fanden die Baboninnen schnell ins Spiel und erkämpften sich gegen abwehrstarke Eibelstädterinnen Punkt für Punkt. Eine sehr gute Annahme von Libera Annika Meier sowie mutige Angriffe von Luisa Werther und Christin Bielig sorgten für wichtige Punkte um die Sätze für sich zu entscheiden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und der Siegeswille des gesamten Teams führten zum verdienten Drei-Satz-Sieg der Abensbergerinnen vor einem tollen Publikum und so feiern die TSV Damen ihren vierten Sieg im vierten Spiel als Aufsteiger in der Bayernliga Nord.
Man kann sich nun auf den nächsten Spieltag am 3.11. in Regenstauf zusammen mit den Abensberger Herren I freuen und darf gespannt sein auf mitreißenden Bayernliga-Volleyball.
Ebenfalls erfolgreich waren dieses Wochenende die Damen III des TSV, die zum Saison-Start in der Kreisklasse zwei souveräne Siege einfuhren und sich ebenfalls auf Platz zwei in der Tabelle platzierten. Auch die Damen II zeigten in der Bezirksliga als Aufsteiger eine geschlossene Mannschaftsleistung und durch ein hart umkämpftes 2:3 gegen Schnaittenbach und einen 3:0 Sieg gegen Amberg sicherten sie sich Tabellenplatz drei.

Mit vereinten Kräften in ein neues Volleyball-Jahr

Nach der sehr erfolgreichen letzten Saison mit den Meisterschaften der beiden Damenteams sowie der guten Mittelfeldplatzierungen der zwei Herren-Mannschaften in neuen Ligen, blicken die Verantwortlichen der Volleyballabteilung des TSV Abensberg mehr als zuversichtlich auf die neue Saison 2018/2019.

Es hat sich einiges getan beim TSV: Die Herren- und Damenteams wollen nun mit vereinten Kräften den Volleyballsport in Abensberg attraktiv gestalten. Sponsoren wurden aktiv für die beiden Bayernligamannschaften gesucht und auch die Social Media-Kanäle des TSV wurden erweitert. Positiv ist vor allem die Heimspielgestaltung der beiden Teams, denn in dieser Saison werden erstmals beide Teams nacheinander spielen und somit noch größere Volleyballevents in Abensberg stattfinden.

Für erste Herrenmannschaft geht es nach dem tollen vierten Platz im ersten Bayernligajahr in der kommenden Saison darum sich in der oberen Tabellenregion festzuspielen. „Ein Platz unter den Top 3 der Liga ist nach dem vierten Platz letzte Saison schon ein Ziel, das wir erreichen wollen. Ich denke die Liga ist dabei relativ ausgeglichen, wobei Regenstauf wohl der Topfavorit sein wird.“, erklärt Trainer Georg Högl.  Mit vier Bayernligaaufsteigern und dem Regionalliga-Absteiger ASV Neumarkt bekommen es die Babonen mit einigen gänzlich unbekannten Teams zu tun. Um die kommenden Aufgaben zu meistern, wurde der Kader nochmals in der Breite verstärkt. Vom Ligakonkurrenten VC Amberg wechselt Außenangreifer Raimonds Stauber an die Abens. Auf der Liberoposition verstärkt Thomas Semmelmann vom Nachbarverein SV Donaustauf den TSV. Mittelblocker Christian Werner kommt vom ehemaligen Bayernligisten CVJM Arzberg. Nicht mehr zur Verfügung stehen in dieser Saison Außenangreifer Johannes Baier und Libero Florian Kandsperger, die eine kleine Volleyballpause einlegen. Mittelblocker Thomas Schwägerl und Libero Helko Hosak schalten einen Gang zurück und führen die neu formierte dritte Herrenmannschaft in der Kreisliga an.

Ein Trainingslager in Waldkirchen mit Testspielen gegen Landesligist TSV Wandkirchen und Regionalligaabsteiger TV Hauzenberg sollen die Grundlage für einen guten Saisonstart am 7. Oktober auswärts beim VC Amberg liefern. Das erste Heimspiel startet als Doppelevent gemeinsam mit den Bayernliga-Damen am 13. Oktober gegen den TV Bad Windsheim.

Die Mädels um Coach Tom Waitschies sind nach der Meisterschaft in der vergangenen Saison nach zwei Jahren Abstinenz wieder zurück in der Bayernliga. Das Ziel ist hierbei zunächst die schnellstmögliche Absicherung des Ligaerhalts. „Was darüber hinaus möglich ist, wird sich zeigen. Besonders auf die tolle Stimmung an unseren Heimspiele zusammen mit den Herren freuen wir uns alle schon sehr.“, ergänzt Diagonalangreiferin Luisa Werther. Die Mannschaft hat sich mit der Verpflichtung der beiden Außenangreiferinnen Sandra Schwägerl (TV Riedenburg) und Anna Hohlheimer (VC Amberg) sowie der Diagonalangreiferin Ines Penner (TB Weiden) ebenfalls in der Breite verstärkt. Nicht mehr zur Verfügung stehen dieses Jahr die beiden Zuspielerinnen Elena Gonzales und Angelika Rösch, die eine erfahrene Säule in der neu gegründeten dritten Damenmannschaft bildet. Erste Testspiele gegen den MTV Ingolstadt und den FC Kleinaitingen verliefen schon sehr positiv. Das Vorbereitungsturnier in Regenstauf soll weiterhin dazu dienen, die Neuen im Team zu integrieren. Schon am 29. September steht für die Baboninnen die erste Auswärtshürde beim TV Mömlingen an. Zum ersten Heimspieltag am 13. Oktober empfangen die TSV-Damen die VGF Marktredwitz.

Bei zweite Garde der Abensberger Damen tritt als Aufsteiger in der Bezirksliga Oberpfalz an. Motiviert durch die zuletzt gewonnene Meisterschaft wollen die Mädels an ihre Siegesserie anknüpfen. Zur Unterstützung sucht das Team um Trainer Martin Dürmeier noch Spielerinnen auf allen Positionen. Am ersten Spieltag am 29. September trifft das Team in Regenstauf auf die zweite und dritte Mannschaft des TB/ASV.

Die zweite Herrenmannschaft geht nach dem Rücktritt von Sigi Feuhsner mit neuem Trainer in die neue Spielzeit in der Bezirksklasse Oberpfalz. Als neuen Trainer konnten die motivierten Jungs Damentrainer Martin Dürmeier gewinnen. Ein Platz im vorderen Tabellenfeld wird angestrebt. Der erste Spieltag steigt am 6. Oktober in der heimischen Mehrzweckhalle gegen den SV Wenzenbach und den TB/ASV Regenstauf III.

Dass die Abensberger Volleyballabteilung wächst, zeigt die Neugründung der jeweils dritten Mannschaften bei Herren und Damen, die beide in der Kreisliga antreten. Letztere besteht zum großen Teil aus den letztjährigen A-Jugendlichen Mädchen, welche bereits vor 7 Jahren erstmals auf dem Kleinfeld zusammen gespielt haben. Ergänzt werden die Mädels von erfahreren Spielerinnen unter Leitung von Trainer Thomas Meier. Spielfreude und Teamgeist gepaart mit individueller Klasse stehen dabei im Vordergrund. Etwas erfahrener ist die neue Herrenmannschaft. Mit Thomas Schwägerl, Andre Buddenberg, Helko Hosak, Alex Schwägerl und Philipp Rast stehen Akteure auf dem Platz, die alle schon einmal mindestens Landesliga gespielt haben. Das Motto lautet alt und jung zu vereinen, Spaß am Volleyball zu haben und den ein oder anderen Kniff an die nächste Generation weiterzugeben. Mit Bernhard Walter, ehemaliger Coach der Regionalligamannschaft des TV Riedenburg von 2005, konnte ein weiterer erfahrener Spieler rekrutiert werden. Ebenso verstärken weitere Spieler aus der Riedenburger Jugend sowie der Rottenburger Florian Abelshauser das ambitionierte Team, das am 20. Oktober in der heimischen TSV-Halle gegen den FC Thalmassing und den VC Hohenfels-Parberg II den Grundstein für das Saisonziel Aufstieg legen will.

Die Jugendarbeit des TSV nimmt ebenso langsam Form an. Die weiliche U20 kämpft um die Oberpfalzmeisterschaft und auch einige männliche Jugendliche trainieren bereits unter der Leitung von Thomas Meier. Hierbei hofft man natürlich noch auf weiteren Zuwachs. Man darf gespannt sein, wie sich die jungen Talente weiterentwickeln.

Volleyballer feiern Punktereigen

Zum ersten Mal im neuen Jahr waren alle vier Erwachsenenteams des TSV Abensberg gleichzeitig im Einsatz. Mit 7 Siegen aus 7 Spielen erwischten die zwei Herren- und zwei Damen-Teams einen perfekten Tag. Einen wahren Krimi erlebten dabei die Bayernliga-Herren beim knappen 3:2 (19:25, 25:19, 26:28, 25:23, 15:13) gegen Mitaufsteiger TV Bad Windsheim.

„Das sind die Momente, bei denen man weiß, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Diese Partie hatte alles, was sich das Volleyballherz wünscht.“, schilderte der sichtlich erleichterte Außenangreifer Mirko Walter, nachdem er den Matchball gegen den TV Bad Windsheim verwandelt hatte. Bis dorthin war es allerdings ein langer steiniger Weg. Die Babonen wollten nicht wie im Spiel gegen Amberg den Spielbeginn verschlafen und starteten durch druckvolle Angaben mit 11:6 in das Duell der Aufsteiger. Die Mittelfranken kamen aber immer besser in die Partie, während der TSV in dieser Phase keinen Angriff mehr im gegnerischen Feld unterbringen konnte. Der Satz kippte und Bad Windsheim gewann mit 25:19. Im zweiten Satz passierte das genaue Gegenteil. Windsheim startete besser in den Satz, doch die Babonen um den starken Libero Sebastian Kroiss kämpften sich heran und holten ihrerseits den 25:19-Satzsieg. Der dritte Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Ständige Führungswechsel und fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen sorgten für erhitzte Gemüter und führten zur roten Karte für Diagonalangreifer Timo Walter wegen ungebührlichen Verhaltens beim Stand von 11:16. Doch scheinbar war genau dieser Moment der Hallo-Wach-Ruf an die Babonen, die sich durch die zahlreichen enthusiastischen Fans der Windsheimer nun richtig motiviert fühlten und sich mehrere Satzbälle erspielten. Die Abensberger schafften es allerdings nicht den Sack zuzumachen, sodass sich die Mittelfranken um ihren herausragenden Kapitän Marcel Geißbarth äußert glücklich mit 28:26 durchsetzten. Schwer gezeichnet verloren die TSV-Akteure zu Beginn des 4. Durchgangs den Faden. Schnell lag man mit 6 Punkten zurück. Beim Stand von 23:20 für den Gastgeber glaubte keiner mehr an den Erfolg. Kapitän Timon Wölfl nahm sich ein Herz und sorgte durch eine phänomenale Aufschlagserie für den 25:23-Satzsieg. Im Tiebreak starteten die Babonen erneut zu verhalten, lagen bereits mit 0:5 und 4:9 zurück, ehe erneut der große Kampfgeist der TSV-Spieler zur Aufholjagd und zum verdienten 15:13-Sieg verhalf. Die auf Platz 5 liegenden Abensberger können nun ihren Blick nach oben richten. Nach zwei Auswärtsspielen gegen direkte Tabellennachbarn geht es am kommenden Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle zum Derby gegen den Tabellenführer TB/ASV Regenstauf.

Dass die Abensberger eine absolute Heimmacht sind, haben dieses Mal die Landesliga-Damen des TSV in ihren Spielen gegen die Verfolgerinnen vom VC Schwandorf und vom BSV Bayreuth unter Beweis gestellt. Mit zwei deutlichen Siegen bauen sie ihren Vorsprung in der Landesliga auf sieben Punkte aus. Im ersten Spiel vor heimischer Kulisse stand den Baboninnen das junge Team aus Schwandorf gegenüber. Hierbei konnte auf einen vollzähligen Kader mit 14 Spielerinnen zurückgegriffen werden. Die Hausherrinnen erwischten den besseren Start und konnten die Mädels aus der Oberpfalz mit platzierten Aufschlägen von Beginn an unter Druck setzen. Vor allem im dritten Satz ermöglichte eine stabile Annahme um Libera Pia Stutz ein variables Spiel und die Angriffe konnten teilweise blockfrei im gegnerischen Feld versenkt werden. Somit ging das Spiel mit 3:0 ungefährdet an die Abens. Im zweiten Spiel wollte man nahtlos an die zuvor gezeigte Leistung anknüpfen. Dies konnte im ersten Satz auch gut umgesetzt werden. In Satz zwei wurden die TSV-Mädels jedoch zunehmend unkonzentrierter und es gelang kaum noch sich gegen die block- und abwehrstarke Bayreuther Mannschaft durchzusetzen. Dies wurde sofort mit dem Satzverlust bestraft. Nach einer klaren Ansprache von Trainer Tom Waitschies gelang es den Mädels um Spielführerin Luisa Schmidbauer den Hebel wieder umzulegen. Mit gutem Blockspiel sowie druckvollen Aufschlägen von Katrin Bialas und Christin Braun kämpfte man sich Punkt für Punkt zum 3:1 Sieg. Damit konnte man sich sechs wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft sichern und gleichzeitig die direkten Verfolger auf Abstand halten.

Auch die zweite Damenmannschaft des TSV Abensberg feierte in der Bezirksklasse Süd zwei deutliche 3:0-Siege gegen den TSV Falkenstein und gegen den TV Furth im Wald II. Das Team von Trainer Martin Dürmeier hat somit 2 Spiele vor Saisonende 5 Punkte Vorsprung auf Verfolger SV Wiesent und können in ihrem Heimspieltag am 24.Februar in der TSV-Halle die Meisterschaft klar machen.

Erfolgreich kehrten auch die Herren 2 aus ihrem Bezirksklasse-Gastspiel in Amberg zurück. Mit einem 3:1 gegen Gastgeber SG Amberg/Schnaittenbach II sowie einen schwer erkämpften 3:2-Sieg nach 0:2-Rückstand gegen Bezirksligaabsteiger SpVgg Hainsacker konnte das Team von Sigi Feusner ihren 5. Platz verteidigen.

Voller Einsatz bei Abensbergs Volleyballern

Am kommenden Samstag kommen alle vier Erwachsenenteams der Volleyballabteilung des TSV Abensberg zum Einsatz. Während die erste Damenmannschaft ab 14 Uhr zuhause antritt, müssen alle anderen Teams auswärts ran. Die Bayernliga-Herren treten dabei die längste Reise zum Tabellennachbarn TV Bad Windsheim an. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

Trainer Georg Högl war nach dem knappen Sieg gegen den VC Amberg nicht zufrieden: „Die Weihnachtspause hat uns scheinbar nicht gut getan. Jeder Spieler muss wieder an seine Leistungsgrenze gehen. Ich hoffe das wir gegen Bad Windsheim wieder auf die Spur kommen.“ Das Hinspiel war dabei noch eine klare Sache. Die Babonen erwischten eine Sahnetag und überraschten den Gegner mit 3:0. Das Rückspiel wird wohl eine engere Kiste. Die Mittelfranken spielen als Mitaufsteiger ebenfalls eine starke Saison. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den TSV ist bei den Windsheimern die Motivation besonders hoch sich für die Hinspiel-Pleite zu revanchieren und an den Babonen vorbeizuziehen. Abensbergs Trainer Högl wird trotz kleinerer Verletzungen wohl auf einen 12-Mann Kader zurückgreifen können.

Das Maß aller Dinge in der Landesliga Nord-Ost ist derzeit die erste Damenmannschaft des TSV. Mit nur einer Niederlage aus 10 Spielen sowie einem Punkt Vorsprung bei zwei Spielen weniger rangieren die Mädels um Coach Tom Waitschies an der Tabellenspitze. Am Samstag geht es ab 14 Uhr gegen das junge Team des VC Schwandorf (3. Platz) und im Anschluss gegen die abwehrstarken Damen des BSV Bayreuth (4. Platz). Mit zwei Siegen würden die Abensbergerinnen bereits für eine kleine Vorentscheidung um die Meisterschaft sorgen. Waitschies kann dabei auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Obwohl wir beide Spiele in der Hinrunde gewonnen haben, erwarten wir zwei heiß umkämpfte und spannende Partien. Wir müssen uns insbesondere im Angriffsspiel beweisen.“, gibt sich Mannschaftsführerin Luisa Schmidbauer kämpferisch. Die Babonnien hoffen dabei auf zahlreiche Unterstützung vor heimischer Kulisse, um weiterhin zuhause ungeschlagen zu bleiben.

Auch die zweite Damenmannschaft ist der derzeitige Tabbellenprimus in der Bezirksklasse Süd Oberpfalz. Durch die eindrucksvollen Siege vergangene Woche gegen die SpVgg Hainsacker sowie gegen den SV Wiesent konnte man Letztere vom ersten Rang ablösen. Die von Martin Dürmeier trainierten Mädels treffen um 14 Uhr auf den gastgebenden TSV Falkenstein und den TV Furth im Wald II. Im Hinspiel hagelte es gegen des TSV in der kleinen Falkensteiner Halle noch eine unglückliche Niederlage. Dieses Mal will man sich absolut auf die beiden Spiele fokussieren und und ebenfalls eine kleine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen hervorrufen.

Die Bayernligareserve um Kapitän Christoph Vogl spielt derweil in der Bezirksklasse Oberpfalz ab 14 Uhr in Amberg gegen Gastgeber SG Amberg/Schnaittenbach II sowie gegen die SpVgg Hainsacker. Nach ihrem Aufstieg in der letzten Saison will sich die zweite Herrenmannschaft in der Liga etablieren und sich für die beiden knappen Hinspiel-Niederlagen revanchieren.