Rückrundenauftakt „dahoam“ für TSV-Volleyballer

Nach intensiver Hinrunde und nur kurzer Weihnachtspause treten die beiden Bayernliga-Volleyball-Teams des TSV Abensberg zum Rückrundenauftakt am Samstag in der eigenen Halle an.

Den Anfang machen die Herren um 16 Uhr gegen den TSV Eibelstadt II. Mit dem Tabellensiebten trifft man auf einen unangenehmen Gegner. Die Unterfranken haben in der Hinrunde mit dem TV Mömlingen und dem TV Bad Windsheim zwei direkte Konkurrenten der Abensberger um die oberen Tabellenplätze schon besiegt. Im Hinspiel überzeugten die Eibelstädter vor allem durch ihren Kampfgeist und ihre Abwehrstärke. Letztlich konnten sich die Babonen im Hinspiel auch aufgrund der mentalen Stärke mit 3:1 durchsetzen. Diese gilt es auch am Samstag abzurufen und die Leistung aus dem 3:2-Sieg unmittelbar vor Weihnachten gegen Memmelsdorf zu wiederholen. Die Vorbereitung lief nicht optimal. Trotz der lediglich zwei Trainingseinheiten und einem verkorksten Trainingsspiel gegen Ligakonkurrenten SG Burgweinting/Donaustauf ist Trainer Georg Högl aber optimistisch den nächsten Sieg einzufahren: „Wir konnten im Testspiel viele taktische Sachen ausprobieren und wissen nun welche Register wir ziehen müssen, sollte es mal nicht laufen. Mit dem Fans im Rücken bin ich mir sicher, dass wir wieder oben auf spielen.“ Bis auf den berufsbedingt verhinderten Jonas Krauß kann Högl auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Das wohl schwierigere Los haben dieses Mal die Damen in der Bayernliga Süd. Mit dem aktuellen Tabellenführer FC Kleinaitingen trifft man um 19:30 Uhr auf einen der Topgegner der Liga. Bereits im Hinspiel unterlag man deutlich mit 0:3. Die klare Niederlage war damals aber auch auf einige Umstellungen im Team zurückzuführen. Die Arbeit des Trainerteams Peter Schwägerl und Bernhard Walter trägt langsam Früchte und auch auf die in der Hinrunde noch verletzten Steffi Thalhauser, Sabrina Waitschies und Christin Braun sind wohl wieder voll einsatzfähig. Mit Barbara Zehner von den Bezirksliga-Damen steht eine weitere Verstärkung auf der Angriffsposition für den Rest der Saison zur Verfügung. Lediglich Sandra Schwägerl muss berufsbedingt passen. Mit mehreren intensiven Trainingseinheiten in der Weihnachtspause sieht sich das Team gut gerüstet für den Favoriten aus Schwaben. Co-Trainer Walter fordert ein mutiges und offensives Auftreten seiner Mannschaft.

Ebenso feiern am Sonntag ab 10 Uhr die U20-Volleyballer des TSV ihr Heimdebüt in der Kreisrunde. Gegen die Teams des TV Waldmünchen und VC Schwandorf erhofft sich das Trainerteam Dominik Mayer und Konrad Schweiger zwei Siege.

TSV-Herren stürmen auf Rang 3

Erneut lieferten die Abensberger Bayernliga-Herren ein Wahnsinns-Comeback. Beim SC Memmelsdorf gelang nach Rückstand ein 3:2 (17:25, 25:21, 16:25, 25:20, 15:6). Weniger erfolgreich war der Jahresabschluss der TSV-Damen. Beim TSV Bad Griesbach unterlag man deutlich mit 0:3 (21:25, 20:25, 18:25).

Ohne die verletzten Angreiferinnen Sabrina Waitschies, Steffi Thalhauser und Christin Braun, dafür aber erstmals mit Anna Meier aus der 2. Damenmannschaft reisten die Damen um das Trainerduo Peter Schwägerl und Bernhard Walter zum Verfolgerduell nach Bad Griesbach. Die Ausgangslage war klar: Mit einem Sieg würde man weiterhin in der oberen Tabellenhälfte mitspielen und sich eine gute Position für die Rückrunde aufbauen. Bei einer Niederlage müssten die Damen stattdessen nach unten schielen, um ein Abrutschen auf den Relegationsplatz zu vermeiden. Im ersten Durchgang geriet man durch individuelle Eigenfehler schnell mit 0:5 in Rückstand. Durch hohen Druck im Angriff konnten die Gastgeber den Vorsprung weiter ausbauen. Zum Ende des Satzes kamen die Baboninnen aber besser ins Spiel. Bad Griesbach fuhr den Vorsprung aber mit 25:21 nach Hause. Peter Schwägerl reagierte und stellte Mittelblockerin Sandra Schwägerl auf die Außenposition, Debütantin Anna Meier rückte in die Mitte. Zunächst fruchtete die Umstellung und der TSV kam gut ins Spiel. Erneut kamen jedoch die Gegnerinnen vor allem über ihre starke Diagonalangreiferin zu einfachen Punkten und der Satz ging mit 20:25 verloren. Im dritten Durchgang gab es bis zu Mitte des Satzes ein Kopf-an-Kopf-Rennen. TSV-Mittelblockerin Alexandra Eder machte hierbei immer wieder entscheidende Blockpunkte. Im Schlussspurt präsentierten sich die Bad Griesbacherinnen aber abgezockter und zogen dem TSV mit dem 25:18 den Stecker. Durch die Niederlage stehen die Abensberger Damen auf Rang 6 der Bayernliga Süd und haben nun nur noch 3 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz in die Landesliga. Nach der dreiwöchigen Weihnachtspause steht dann am 11. Januar der nächste Heimspieltag an. Mit dem FC Kleinaitingen trifft man jedoch auf einen der Meisterschaftsfavoriten.

Bei den Herren stand zum Abschluss der Hinrunde das Spitzenspiel gegen den Regionalligaabsteiger SC Memmelsdorf an. Die Gegner waren zu Beginn der Saison nicht in Fahrt gekommen, konnten jedoch zuletzt drei klare Siege in Folge feiern und lagen nur einen Punkt hinter den Babonen. Die Ausgangslage war also klar: Bei einem Sieg würde man sich vor der Weihnachtspause noch auf Rang 3 schieben, bei einer Niederlage droht Platz 6. Entsprechend motiviert gingen beide Teams in das Spiel. Der erste Satz in einem hochklassigen und gut besuchten Bayernliga-Spiel startete auf Augenhöhe. Als sich beim Stand von 8:8 der gegnerische Diagonalangreifer schwer verletzte, gab es eine längere Unterbrechung, die dazu führte, dass die Konzentration der Babonnen deutlich nachließ. Der Satz ging mit 17:25 verloren. In der Satzpause forderte Trainer Georg Högl mehr Aggressivität. Und die Babonen hielten sich an die Vorgaben des Trainers: Bis zum 20:20 konnte sich kein Team absetzen, ehe der TSV im Schlussspurt alle Register zog und den Satz mit 25:21 gewann. Im dritten Satz ging jedoch die Konzentration der TSV-Spieler wieder nach unten. Die eigenen Angriffe konnte die Gastgeber in dieser Phase permanent entschärfen und auch einige Umstellungen bei den Abensbergern zeigten keine Wirkung, sodass der Satz letztlich mit 16:25 deutlich verloren ging. Mit dem Rücken zur Wand stehend erinnerte man sich an den vergangenen Heimsieg gegen Mömlingen, bei dem man fast Unmögliches noch schaffte. Und tatsächlich – der Kampfgeist der Babonnen war geweckt. Die Angriffsquote des TSV war wieder deutlich verbessert, auch weil der später zum wertvollsten Spieler gekürte Außenangreifer Martin Scherl immer wieder durch seine Angriffsvarianten glänzte. Nach dem 25:20-Satzsieg ging man mit breiter Brust in den Entscheidungssatz. Mit viel Stimmung  auf dem Spielfeld und starken Blockaktionen der beiden Mittelblocker Ralf Sangl und Dominik Mayer ließ man den Memmelsdorfern von Beginn an keine Chance und siegte deutlich mit 15:6. Mit nun 6 Siegen aus 9 Spielen steht der TSV Abensberg zum Abschluss der Hinrunde auf Rang 3 der Bayernliga Nord – punktgleich mit dem TV Bad Windsheim und dem TV Mömlingen und 5 Punkten Rückstand auf den TSV Dinkelsbühl. Zum Auftakt der Rückrunde trifft man am 11. Januar zuhause auf den TSV Eibelstadt II.

TSV unterliegt Tabellenführer

Nichts zu holen gab es für die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg vergangenen Samstag bei der Bundesliga-Reserve des VC Eltmann. Gegen den Favoriten musste man sich erwartungsgemäß mit 1:3 (15:25, 11:25, 25:23, 19:25) geschlagen geben.

Mutige und risikoreiche Aufschläge hatte Trainer Georg Högl von seinen Mannen im Vorfeld gefordert. In den ersten beiden Sätzen war aber eher das Gegenteil der Fall. Die Babonen zeigten vor der individuellen Klasse der bundesligaerfahrenen Akteure der Heimmannschaft zu viel Respekt. Immer wieder konnte der gegenerische Zuspieler Bruno Simunic seinen Hauptangreifer Branko Damjanovic einsetzen, der scheinbar problemlos die Bälle wuchtig im Abensberger Feld verteilte. Im Gegenzug konnten die Abensberger ihre Angriffskraft durch starke gegnerische Aufschläge nicht zur Geltung bringen und auch der Block der Babonen stand an diesem Tag nicht ideal. Die ersten beiden Sätze gingen somit relativ deutlich mit 25:15 und 25:11 an Eltmann. Nach Ansprache von Högl man möge endlich mal den Kopf ausschalten und Spaß haben, fanden die Abensberger schließlich ins Spiel. Besonders Johannes Högl setzte durch starke Sprungaufschläge Akzente. Es entwickelte sich nun ein Spiel auf sehr hohem Niveau, bei dem der TSV stets seine Führung bis zum Ende des Satzes zum 25:23 behaupten konnte. Zunächst sah es so aus, als würden die Babonen nun dran bleiben. Doch Eltmann spielte souverän über Damjanovic und setzte sich bereits früh mit 6 Punkten ab. Der Abstand blieb bis zum Ende des Spiels. Letztlich wäre bei etwas mehr Mut in den ersten beiden Sätzen mehr drin gewesen. Kein Weltuntergang aber für Coach Georg Högl: „Die stehen nicht umsonst ungeschlagen auf Platz 1. Die individuelle Klasse war schon deutlich anzusehen. Dennoch bin ich mit der Mannschaftsleistung in den letzten beiden Sätzen zufrieden.“ Im letzten Hinrundenspiel kommt es nun am 21.12. zum Aufeinandertreffen mit dem Regionalligaabsteiger SC Memmelsdorf, die nur einen Punkt hinter dem TSV auf Rang 6 rangieren. Für die Abensberger wird das ein Schlüsselspiel für die Fortführung der Rückrunde im Januar sein.
Ebenfalls nichts zu holen war in Hainsacker für die Kreisklasse-Damen. Man unterlag in den Spielen gegen die SpVgg Hainsacker II und TB/ASV Regenstauf V jeweils mit 0:3, bleibt aber auf dem 3. Tabellenplatz. Die Bezirksliga-Damen von Trainer Martin Dürmeier unterlagen beim SV Wiesent mit 0:3, drehten aber das Spiel gegen den TB/ASV Regenstauf III zu einem 3:2-Sieg.

Ohne Druck gegen den Favoriten

Nach dem glücklichen 3:2-Sieg gegen den TV Mömlingen wartet der nächste Topgegner auf die Abensberger Bayernliga-Volleyballer. Mit dem VC Eltmann II trifft man am Samstagnachmittag um 15:30 in Eltmann auf das Maß aller Dinge in der diesjährigen Bayernliga-Saison.

Lediglich 3 Sätze gab der Aufsteiger aus der Landesliga Nord-West bisher ab und holte die Maximalpunktzahl von 24 Punkten aus 8 Spielen. Die Marschrichtung der Bundesliga-Reserve ist klar: Das Ziel lautet 3. Liga in 2 Jahren. Hierfür hat das Team mächtig aufgerüstet. Dadurch dass einige Spieler des letztjährigen Zweitliga-Meisters den Schritt in die 1. Bundesliga nicht mitgingen, schlagen diese nun in der Bayernliga auf. Neben Kapitän Sebastian Richter, der bereits Erstligaerfahrung aufweist, konnten außerdem ehemalige Profis aus der Region reaktiviert werden. So ist vor allem Branko Damjanovic auf der Position des Diagonalangreifers von anderen Bayernligamannschaften als der spielentscheidende Akteur benannt worden. Trainiert wird das Team vom ehemaligen kolumbianischen Nationalspieler Heriberto Quero, der den Abensbergern noch aus ihrer ersten Bayernliga-Saison bekannt ist. Babonen-Trainer geht relativ entspannt an die Herkules-Aufgabe heran: „Wir haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Vielleicht ist das auch endlich eine Chance für meine Jungs wieder mit mehr Risiko zu spielen.“ Der Sieg gegen Mömlingen hat zudem gezeigt, dass die Mannschaft ans Limit gehen kann und als Mannschaft auftritt. Besonders die Annahmespieler überzeugten. Mit Selbstbewusstsein im Gepäck ist möglicherweise auch in Eltmann eine kleine Überraschung möglich.

Ebenfalls im Einsatz sind die beiden Damen-Reserveteams. Die Bezirksliga-Damen treffen beim SV Wiesent neben dem Gastgeber auf den TB/ASV Regenstauf III. Die Kreisklasse-Damen von Tom Meier in Hainsacker auf die SpVgg Hainsacker II und den Meisterschaftsfavoriten TB/ASV Regenstauf V.

Starker Heimauftritt

Die Bayernligateams des TSV Abensberg konnten in der Volleyball-Bayernliga am Sonntagnachmittag zwei Heimerfolge feiern. Die Damen unterlagen zwar bereits am Samstag beim FTM Schwabing mit 0:3 (22:25, 23:25, 16:25), konnten aber zuhause gegen den FC-DJK Tiefenbach ein 3:0 (25:18, 25:18, 25:16) verbuchen. Die Herren erlebten dagegen einen wahren Krimi. Nach 0:2-Satzrückstand drehten die Babonen noch das Spiel gegen den TV Mömlingen zum 3:2 (18:25, 22:25, 26:24, 29:27, 15:13).

Das dezimierte Damenteam musste in der Partie auf die verletzte Mittelblockerin Steffi Thalhauser verzichten. Jedoch konnten die angeschlagenen Sabrina Waitschies und Christin Braun auflaufen. Gegen die angriffsstarken Aufstiegsaspirantinnen aus München setzte sich das Team von Trainerduo Peter Schwägerl und Bernhard Walter motiviert und fokussiert entgegen. Vor allem in der Abwehr überzeugten die Abensbergerinnen und brachten die Oberbayerinnen zur Verzweiflung. Trotz deutlicher 5-Punkte-Führung im ersten Satz schafften es die TSV-Damen aber nicht das Niveau in einem hochklassigen Spiel zu halten und wurde vom FTM Schwabing noch mit 22:25 abgefangen. Das gleiche Bild im zweiten Satz: Abensberg startete stark, erneut hatte aber Schwabing mit 25:23 das glücklichere Ende verbuchen können. Der dritte Durchgang war geprägt von individuellen Fehlern der TSV-Spielerinnen, wodurch der Satz und somit das Spiel deutlich mit 16:25 verloren wurde. Trotz der Niederlage war man positiv gestimmt im Heimspiel gegen den FC-DJK Tiefenbach am nächsten Tag Zählbares zu holen. Mit starken Aufschlägen und einer wachen Feldabwehr setzte man sich bereits im ersten Durchgang deutlich mit 17:7 ab. Durch Nachlässigkeiten im Block kamen die Gäste heran (21:14), die Führung konnte aber bis zum Schluss gehalten und der Satz mit 25:18 gewonnen werden. Tiefenbach war aber im zweiten Satz nun besser im Spiel. Nachdem Abensberg bereits mit 11:14 zurücklag und Trainer Peter Schwägerl wütend die zweite Auszeit nahm, kam Besserung ins Spiel. Es folgte der Ausgleich zum 15:15 und starke Blocks zum 19:15. Eine Aufschlagserie von Mittelblockerin Sandra Schwägerl sorgte für den 25:18-Satzgewinn. Nach ausgeglichenem Start im dritten Satz stabilisierte sich der Abensberger Spielaufbau zunehmend, sodass über konsequente Spielzüge von Zuspielern Karolin Walter über die Außenangreiferinnen Anna Hohlheimer und Christin Braun gepunktet konnte. Mit dem 25:16 überholte man den Gegner aus dem Raum Passau in der Tabelle und steht nun auf Rang vier in der Bayernliga Süd. Am letzten Spieltag der Hinrunde gastiert man am 21.12. beim Tabellennachbarn TSV Bad Griesbach, die nur einen Punkt hinter den Baboninnen platziert sind.

Was sich unmittelbar vor dem Damenspiel in der TSV-Halle abtrug, glich einem Sonntagabend-Krimi. Die Bayernliga-Herren wurden bereits im dritten Satz von ihren eigenen Fans abgeschrieben. TSV-Fan Wolfram Campe sagte schmunzelnd: “Ich hätte  keinen Pfifferling mehr auf Euch gesetzt. Ein super Comeback!“ Aber erst einmal der Reihe nach: Durch berufs- bzw. verletzungsbedingte Absagen von Zuspieler Simon Seidl und Außenangreifer Raimonds Stauber rückte Coach Georg Högl als Backup in den Kader. Libero Johannes Brunner durfte als Ersatzmann auf die Außenposition. Mit dem TV Mömlingen, Absteiger aus der Regionalliga, gastierte einer der Topgegner der Liga in Abensberg. Sollte der TSV verlieren, würden die weit anreisenden Gäste nahe der hessischen Grenze an den Babonen vorbeiziehen. Motiviert startete der TSV durch eine Aufschlagserie von Kapitän Timon Wölfl und blitzsauberen Blocks mit einer 6:2-Führung in den Satz. Die Gäste kamen aber besser ins Spiel, glichen zum 12:12 aus und gingen mit 18:13 in Führung – auch weil der TSV im Angriff zu inkonsequent agierte. Mit 18:25 ging der Satz an die Gäste. Im zweiten Satz lief man stetig einem zwei-Punkte Rückstand hinterher. Vor allem die gegnerischen Mittelblocker waren in dieser Phase nicht zu halten und das 22:25 die Folge. Im dritten Satz sah nun alles nach einem klaren 3:0 für den TV Mömlingen aus. Aber Abensberg wehrte sich und kämpfte ab Mitte des Satzes um jeden Ball. Der Aufschlagdruck der Mömlinger wurde etwas schwächer, wodurch die Annahme um Libero Thomas Semmelmann keine Probleme hatte. Besonders Johannes Högl und Konrad Schweiger triumphierten nun im Angriff. Lediglich Gästetalent Noah Wolf hielt den TV Mömlingen noch im Spiel. Mit etwas Glück holte sich der TSV mit 26:24 den Anschlusssatz. Schwache Abensberger Aufschläge ließen den Gegner im vierten Satz wieder stark werden. Beim Stand von 22:17 für Mömlingen schien das Spiel ein weiteres Mal gelaufen zu sein. Doch Martin Scherl setzte zum richtigen Zeitpunkt zu einem starken Service an und drehte den Spielverlauf zum 23:22 für die Gastgeber. Was nun folgte waren Psychospielchen und emotionale Situationen. Beim Stand vom 25:25 pfiff der zweite Schiedsrichter zweimal nacheinander Netzberührung gegen den TSV, glücklicherweise nahm der erste Schiedsrichter eine Entscheidung zurück. Die Unterfranken konnten ihren Matchball nicht verwandeln, sodass der TSV sich mit 29:27 in den Tiebreak rettete. Dort war das Momentum klar auf ihrer Seite. Mit 6:2 startete man in den Entscheidungssatz. Bis zum 14:10 konnte der Punkteabstand gehalten werden, ehe Mömlingen nochmal auf 14:13 verkürzte. Schließlich war es wiedermal Jungspund Konrad Schweiger der den Angriffsball zum vielbejubelten Sieg verwandelte. „Wahnsinn! Was meine Jungs aus der Situation noch gemacht haben, ist klasse!“, ergänzt ein sichtlich mitgenommener Trainer Georg Högl. Mit dem Sieg verschafft man sich etwas Luft auf die Verfolger TV Mömlingen und SC Memmelsdorf. Am kommenden Samstag muss man sich dann gegen das stärkste Team der Liga beweisen. Beim bisher ungeschlagenen VC Eltmann II trifft man auf zahlreiche ehemalige Volleyballprofis mit Erstligaerfahrung.

Grund zu jubeln hatten auch die Bezirksklasse-Herren um Spielertrainer Tom Schwägerl. Im Spitzenspiel konnte man sich gegen die SG Regensburg Süd mit 3:1 beweisen. Mit dem zweiten 3:1-Sieg gegen den TB Weiden steht man weiter an der Tabellenspitze. Diese haben die Herren 2 in der Bezirksliga abgegeben müssen. Zwar siegte man gegen den VC Hohenfels-Parsberg noch mit 3:1, gegen den stark aufspielenden VC Schwandorf unterlag man aber deutlich mit 0:3. Die Abensberger liegen in der Tabelle nun auf Rang drei.